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Auf der Vivaness werden die Gewinner des Best New Product Awards traditionell vor Ort auf einer großen Bühne ausgezeichnet. In diesem Jahr erfolgte die Ehrung auf der digitalen Messe-Plattform.

Publikum, Applaus, Blumen, Urkunden, Siegerfoto: All das gehört üblicherweise zu der feierlichen Preisverleihung, bei der die Gewinner und Gewinnerinnen des Vivaness Best New Product Award ausgezeichnet werden. Zum Abschluss des Biofach/Vivaness eSpecials stand diese Bühne am 19. Februar 2021 sozusagen im Internet. Moderiert wurde das Event von Florian Stendebach, der sich zu diesem Anlass extra in Anzug und Krawatte gekleidet hatte und nach der Verleihung vor der Webcam stellvertretend für die Messebesucher das Sektglas erhob. Der Award wurde in den sieben Kategorien Gesichtspflege, Haarpflege, Spezielle Kosmetik & Pflege, Wellnessprodukte, Körperpflege, dekorative Kosmetik und Drogerieartikel vergeben. 140 Produktneuheiten standen zur Wahl, die wie immer von den Messebesuchern getroffen wurde.

Ressourcenschonende Favoriten

Feste, wasserfreie Produkte, für die keine aufwändige Verpackung erforderlich ist, waren in diesem Jahr der Trend auf der Vivaness – entsprechend fiel das Voting der Messe-Community auch aus. So gewann z. B. in der Kategorie Körperpflege die feste Handcreme Daumenschmaus des Hamburger Start-ups 4peoplewhocare. In der Kategorie Gesichtspflege erkoren die Messebesucher die Hydrophil Nature Pads –waschbare Abschminkpads aus Bio-Baumwolle und Tendel Modal – der Firma Wasserneutral zum Favoriten. Platz Eins bei der Dekorativen Kosmetik belegte der matt-cremige Lippenstift Velvet Ware des lettischen Naturkosmetikherstellers Mádara.

Vielfältiger digitaler Input

Neben der Verleihung des Best New Product Award wurde den Teilnehmern des eSpecials das geboten, was die Vivaness ausmacht. Dazu zählte auch der aktuelle fachliche Input, bei dem ganz besonders die Trends des Branchensegments von unterschiedlichen Experten betrachtet und eingeordnet wurden. Darüber werden wir Ihnen in den kommenden Ausgaben unserem Fachmagazins KOSMETIK international ausführlich berichten. In der Community war man sich einig, dass der unmittelbare Kontakt, den ein Branchentreff nun einmal auszeichnet, gefehlt hat. Gleichwohl war es überraschend, wie gut das virtuelle Miteinander doch funktionierte. Auf diese Weise wurde der Naturkosmetik-Branche trotz Corona dann doch eine Plattform geboten – im besten Sinne des Wortes.

 

Fotos: NürnbergMesse/Erich Malter

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