Gertraud Gruber ist tot

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Gertraud Gruber ist tot

Die Unternehmerin, Kosmetikerin, Visionärin und großzügige Mäzenin verstarb am Samstag in ihrem Haus am Tegernsee im Alter von 100 Jahren.

Ein Leben für innere und äußere Schönheit, ein großartiger Mensch: Gertraud Gruber – weit über die Grenzen Deutschlands bekannte Pionierin der Ganzheitskosmetik mit Naturprodukten und Vorreiterin der Wellness-Bewegung – ist tot.

Mit einem innovativen Hautpflegekonzept setzte die 1921 in München geborene Gertraud Gruber mit der Gründung der ersten Schönheitsfarm Europas im Jahre 1955, die seither zu den ersten Adressen des Landes in Sachen Ganzheitskosmetik zählt, neue Maßstäbe in der Kosmetik.

Mit der legendären Schönheitsfarm am Tegernsee sowie einer eigenen Fachkosmetiklinie machte sich Gertraud Gruber auch international einen Namen. Seit Jahrzehnten „pilgern“ Frauen – unter ihnen zahlreiche prominente Damen aus Kunst, Politik, Wirtschaft und Medien – ins Tegernseer Tal zu Gertraud Gruber, um sich bei ihr nach ganzheitlichem Ansatz auf höchstem Niveau verwöhnen zu lassen. Ihre Behandlungsmethoden und Produkte werden in über 1.500 Kosmetikinstituten und Beauty-Farmen sowie rund 150 Wellness-Hotels angeboten und verwendet.

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen zeugen von der Anerkennung, die Gertraud Gruber als erfolgreiche Unternehmerin und charismatische Persönlichkeit zu Teil wurde. So wurde sie für ihre Verdienste unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande, der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Bayerische Wirtschaft und dem Bayerischen Verdienstorden gewürdigt. Im Januar 2022 wurde Gertraud Gruber mit dem Bayerischen Verfassungsorden in Gold für ihr großartiges unternehmerisches und persönliches Engagement geehrt.

In Erinnerung wird Gertraud Gruber auch als eine zutiefst mitfühlende, den Menschen und Tieren zugewandte Persönlichkeit bleiben. Die Meditation war ihre Kraftquelle. Daraus resultierte auch ihr großartiger Einsatz, Menschen zu einem glücklichen Leben und Tieren zu weniger Leid zu verhelfen.

Wir werden sie vermissen.

Fotos: Jan Roeder