Sachsen: Lockerungen für Kosmetikbranche

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Sachsen: Lockerungen für Kosmetikbranche

Seit Mitte November galt in Sachsen für Friseure die 2G-Regel, Kosmetikinstitute mussten bisher sogar geschlossen bleiben. Das soll in Zukunft nicht mehr so schnell passieren, verspricht Ministerpräsident Kretschmer.

Licht am Ende des Tunnels: Kosmetikinstitute dürfen in Sachsen wieder für Geimpfte und Genesene laut der neuen Corona-Schutz-Verordnung, die am Freitag in Kraft tritt, öffnen.

Außerdem versprach Ministerpräsident Michael Kretschmer bei einer symbolischen Mahnwache der Friseur- un Kosmetikinnung Dresden vor der Sächsischen Staatskanzlei, dass es zu keinerlei schwerwiegenden Einschränkungen mehr für die Branche kommen werde.

Dazu, der ebenfalls anwesende Robert Klügel, Obermeister der Friseur- und Kosmetikinnung Dresden gegenüber der Tageszeitung Dresdner Neueste Nachrichten: "Unsere Forderung ist 3G für Kosmetiker und Friseure, die beide vertrauensvoll und sicher am Kunden arbeiten. Wir sind der Überzeugung, dass 3G ebenfalls bei den Kosmetikern möglich ist. (...) Eine weitere Forderung, die wir haben, ist, dass uns das Vertrauen entgegengebracht wird, dass wir als Berufsgruppe, die nah am Kunden arbeitet, auch ein großes Interesse hat, dass die Kunden in einem sicheren Umfeld ihre Dienstleistung wahrnehmen können. Wir fordern ein Vertrauen in unsere Selbstkontrolle, unabhängig von den staatlichen Kontrollen."

Die neuen Maßnahmen gelten ab Freitag bis vorerst zum 6. Februar. „Dann werden wir wissen, wo wir stehen“ betonte Kretschmer. Dann wird über eine neue Corona-Schutzverordnung entschieden.