Stapazierte Hände: Schaden begrenzen

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Stapazierte Hände: Schaden begrenzen

Während der Corona-Pandemie werden Hände und Nägel durch die empfohlenen Hygienemaßnahmen sehr stark strapaziert. Welche Profi-Behandlungen nach dem Lockdown wichtig sind, erklärt Ihnen die Nagel-Expertin Jessica Aschenbrenner.

 

Sobald die Profis wieder arbeiten dürfen, werden sie buchstäblich alle Hände voll zu tun haben. Eine gute Vorbereitung auf die Zeit nach dem Lockdown ist daher unerlässlich. Es gilt, die wirtschaftliche Aktivität wieder anzukurbeln.

Planvoll vorgehen
Hierzu ist es wichtig, sich gut zu organisieren und sich um technische wie personenbezogene Schutzmaßnahmen zu kümmern. In meinem Nagelstudio biete ich zunächst nur Einzelbehandlungen ohne Begleitung an und takte zudem die Terminplanung so, dass sich die Kunden in meinen Geschäftsräumen nicht begegnen. Zudem kläre ich ab, ob diese symptomfrei sind. Wenn meine Kunden nach dem langen Lockdown dann wieder bei mir am Nageltisch sitzen, schaue ich mir deren Hände ganz genau an und beurteile den Haut- und Nagelzustand, um eine typgerechte Behandlung durchführen zu können.

Beschädigte Modellagen
Hände sind nur dann schön, wenn auch die Nägel gepflegt sind – und die Modellage tiptop ist. Doch genau das ist nach dem Lockdown nicht mehr der Fall. Wenn diese herausgewachsen ist, ist natürlich das Auffüllen und Angleichen nötig. Bei geschädigten und empfindlichen Nägeln ist daher oberste Vorsicht geboten.

Erleichterung über das Lockdown-Ende werden auch die Kunden empfinden, die eine Nagelbeißer-Behandlung in Anspruch nehmen. Für sie ist eine kontinuierliche professionelle Hilfe unerlässlich. Regelmäßige Kontrolltermine im Anschluss tragen dann zum Behandlungserfolg bei, der wiederum förderlich für das Selbstwertgefühl der Betroffenen ist. Das gilt im Übrigen auch für Kunden, die z. B. an Krebs erkrankt sind oder an Spaltnägeln leiden.

Was ist noch zu tun?
Damit sich die Kunden nach ihrer ersten Behandlung – kompetent beraten durch den Profi – auch mit hochwertigen Produkten für die Heimpflege eindecken können, sollten diese im Studio für den Verkauf vorgehalten werden. Gefragt und wichtig sind u. a. Peelings, Cremes und Öle, Nagelpflegeöl, Nagelfeilen und Schleifblöcke, Nagelhärter sowie Versiegelungslack und Nagellackentferner. Und auch wir Dienstleister sollten uns wappnen. Wir wissen, dass sich unsere Kunden schöne und haltbare Nägel wünschen und möchten diese nach der Wiedereröffnung möglichst schnell zufriedenstellen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der kommenden Ausgabe des KOSMETIK international Magazins.

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