Corona: Absatz von Lippenstiften sinkt, Mascara-Umsatz steigt

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Corona: Absatz von Lippenstiften sinkt, Mascara-Umsatz steigt

Es ist kein Geheimnis: Die Auswirkungen der Pandemie machen auch vor der Kosmetikindustrie nicht Halt. Viele Produkte bleiben in den Regalen liegen, weil der Mund-Nasen-Schutz mittlerweile zum Dauerbegleiter gehört. Was jetzt gefragt ist, sind Alternativen.

Besonders betroffen von Absatzrückgängen ist, und das ist wenig überraschend, der Lippenstift.

So ist der Absatz am Weltmarkt in diesem Jahr bisher um 49 Prozent eingebrochen, der von Lipgloss um 32 Prozent, meldet die Süddeutsche Zeitung (SZ). Das Tagesblatt beruft sich dabei auf Zahlen der Marktforscher der npd Group. Aber auch um die Grundierungen sei es nicht bessergestellt.

Das Geschäft mit Make-up aller Art, mit dem bisher 500 Milliarden Euro jährlich umgesetzt wurden, wird 2020 einer Schätzung der Unternehmensberatung McKinsey zufolge um fast ein Drittel schrumpfen.

Der Gewinner, auf der anderen Seite, ist die Wimperntusche. Der Absatz des Augenprodukts ist in manchen Ländern um 150 Prozent, so die SZ weiter.

Und auch alle anderen Produkte, die die Augenpartie betonen, wie zum Beispiel künstliche Wimpern und Lidschatten verkaufen sich gut. Auch die Maniküre profitiert vom Maskeneffekt: Nagelpflege sowie künstliche Nägel seien ähnlich gefragt wie Wimperntusche.

Versöhnliche Worte zu der neuen Entwicklung finden auch Branchen-Experten: „Seit der Antike verwendet der Mensch Kosmetik, um besser auszusehen und um sich wohl zu fühlen", sagt er. "Das wird durch Corona nicht verschwinden."



Können Sie diese Entwicklung in Ihren Instituten oder Ihrem Kosmetik-Unternehmen beobachten? Kaufen Ihre KundInnen ebenfalls mehr Mascara als Lippenstifte?
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Fotos: stock.adobe/volody10

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