Kosmetik-Kongress in Dresden

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Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Foto: Deutsches Hygiene-Museum Dresden/Oliver Killig

Die Kosmetikmarke Charlotte Meentzen veranstaltete im September im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden einen Kosmetik-Kongress. Auch Annabel Fendl, eine frühere Autorin der Fachzeitschrift KOSMETIK international, nahm an der Veranstaltung teil. Sie hatte 1958 in der Kosmetikschule des Unternehmens ihre Grundausbildung absolviert.

 

Bei dem Kongress, dem rund 160 Teilnehmer beiwohnten, standen Themen wie Kompetenz- und Erfolgssicherung, Aktualisierung kosmetischer Behandlungsmethoden im Institut sowie psychologische Herausforderungen des Kosmetikberufs im Vordergrund.
Prof. Dr. Cornelia M. Keck von der Phillipps-Universität in Marburg entwarf im Rahmen eines Referats Anti-Aging-Strategien unter Berücksichtung steigender Belastungen der Haut durch Umwelteinflüsse. Sie erläuterte aktuelle Alterungstheorien und die Wirkungsweise von kosmetischen Inhaltsstoffen. Der Schwerpunkt lag dabei u. a. auf dem Schutz vor Auswirkungen durch Feinstaub, Abgase und Ozon. In diesem Zusammenhang stellte die Referentin einen Zusammenhang zwischen Gesundheit, Lebensweise, Ernährung, Lebensgefühl und Kosmetik her.

Werbestrategien für das Kosmetikinstitut

Anhand von praktischen Beispielen demonstrierte Ben Bergendahl, Geschäftsführer einer Hamburger Agentur für Kommunikation, Packaging und Design, wie soziale Netzwerke für Werbestrategien genutzt werden können, etwa um bestimmte Zielgruppen von Kunden zu erreichen und Neukunden zu gewinnen.
Beautist Tanja Meuthen Copertino appellierte an die Kosmetikerin, das Individuelle an ihrer Arbeit, Feeling und Cocooning nicht zu vernachlässigen. Außerdem wurde eine Pollutionserie des Kosmetikunternehmens Charlotte Meentzen vorgestellt. Eine Führung durch das Hygienemuseum sowie ein kurzweiliges kulturelles Programm rundeten die Veranstaltung ab.

Von | Fotos: Oliver Killig/Deutsches Hygiene-Museum Dresden

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