Arbeitsfrust – nein danke!

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Arbeitsfrust – nein danke!

Stress, Frust, Ärger bei der Arbeit: Viele Arbeitnehmer betrachten das persönliche Arbeitsumfeld als Quelle für psychische Belastungen. Doch es gibt Wege aus der Frustfalle.

Laut einem Report der Krankenkasse DAK-Gesundheit haben sich die Fehltage wegen psychischer Leiden in den letzten 20 Jahren verdreifacht. Anstatt sich aber in sein Schicksal zu fügen kann jeder Arbeitnehmer mit einem persönlichen Anti-Stress-Programm gegensteuern. Die drei Grundregeln lauten: akzeptieren, verändern – oder verlassen.

Selbst die Initiative ergreifen

Im ersten Schritt empfiehlt es sich nachzudenken, um sich über folgende Fragen klar zu werden: Wo liegen meine Interessen? Was würde mich glücklicher machen? Wer sich darüber bewusst ist, kann sich Ziele setzen. Der nächste Schritt lautet: aktiv werden. Manchmal bietet es sich an, das Gespräch mit dem Chef zu suchen, denn oft ist diesem nicht klar, was sich der Mitarbeiter wünscht. Unter Umständen lassen sich Änderungen aushandeln, frei nach dem Motto: Zufriedene Mitarbeiter sind produktiver. Wer sich im Job engagiert, sollte nicht vergessen, auch mal "Nein " zu sagen, am besten bevor die Kraft ausgeht und Erschöpfung droht.
Wertschätzung unter Kollegen steigert obendrein das Arbeitsklima. Jeder Mensch freut sich über Anerkennung! Eine Energiequelle kann auch die Bestätigung durch Kollegen sein. Ein kurzes Gespräch in der Kaffeeküche mit Kollegen kann motivieren und neue Impulse geben.

Trennung zwischen Freizeit und Beruf


Gerade wer sich beruflich engagiert, sollte aber auch das Durchatmen nicht vergessen. Unter Umständen ist eine klare Trennung zwischen Beruf und Freizeit wichtig. Nach der Arbeit Freunde zu treffen oder Sport zu treiben kann helfen, den Kopf wieder freizukriegen. Ob der Chef nun ein Choleriker ist oder Kollegen und Kunden nerven: Es gibt Umstände, an denen Arbeitnehmer nichts ändern können. Dauergejammer verpestet das Klima. Für frische Luft kann dagegen positive Psychologie sorgen. Richten Sie den Blick bewusst auf das Gute!

Manchmal hilft nur ein Jobwechsel

Ich schmeiß den Job hin! Wer hat das nicht auch schon gedacht und sich dann doch nicht getraut? Natürlich sollte man diese Entscheidung nicht überstürzen. Doch wenn die Situation verfahren und eine Lösung nicht in Sicht ist, hilft manchmal eben doch nur ein Jobwechsel. Spätestens wenn der Arbeitsstress zu körperlichen Beschwerden führt, besteht akuter Handlungsbedarf.
Quelle: Apotheken Umschau

 

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