Balsam für strapazierte Nerven

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Balsam für strapazierte Nerven

Wer lernt, mit Stress richtig umzugehen, muss keine gesundheitlichen Nachteile befürchten. Kombinieren Sie Bewegung, Entspannung sowie eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung zu einem Anti-Stress-Programm. Das beruhigt die Nerven und hält fit.

Stress ist eigentlich eine Alarmreaktion unseres Körpers auf Gefahr oder Überlastung. Sind wir beispielsweise Lärm, einer Bedrohung oder sozialen Spannungen ausgesetzt, schüttet unser Körper Stresshormone aus, insbesondere Adrenalin. Unter deren Einfluss steigt der Blutdruck und die Muskelspannung nimmt zu. Es wird Energie freigesetzt, um flüchten oder sich wehren zu können. Man spricht in diesem Zusammenhang von dem sogenannten „Fight-or-flight-Syndrome“.
Wenn wir – wie von der Natur vorgesehen – in einer Stresssituation körperlich aktiv werden, baut unser Körper die Stresshormone wieder ab. Bleiben wir inaktiv, bleibt die Konzentration an Stresshormonen im Blut erhöht. Bei Langzeitstress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet, das auf Dauer unsere Nerven ganz schön strapazieren und unseren Körper aus dem Gleichgewicht bringen kann.
Stress werden Sie nie ganz vermeiden können. Aber Sie können Ihre Nerven schonen: durch ausreichend Bewegung, eine abwechslungsreiche, ausgewogene und weniger energiereiche Ernährung sowie durch regelmäßige Entspannung.

„Antistress“-Vitalstoffe für gute Nerven

Sicherlich kennen Sie die Ernährungspyramide. Sie zeigt Ihnen, welchen Stellenwert die verschiedenen Lebensmittelgruppen in unserer Ernährung einnehmen sollten: Von den Lebensmitteln, die auf den breiten unteren Stufen der Pyramide stehen, sollten wir reichlicher essen, als von denen, die sich weiter oben befinden. Ganz unten sind die Getränke angesiedelt, dicht gefolgt von Gemüse, Obst und Getreideprodukten. Bei letzteren sollte man Vollkornerzeugnisse bevorzugen. Wer bei diesen Lebensmittelgruppen täglich zugreift, hilft seinem Körper, mit Stress zurechtzukommen – durch Vitamine und Mineralstoffe.

Gute Laune – hausgemacht

Unser Körper produziert ein „Gute-Laune-Hormon“: das Serotonin. Je mehr Serotonin im Gehirn vorhanden ist, desto ausgeglichener und entspannter fühlt man sich. Die Aminosäure Tryptophan, zum Beispiel, in eiweißreichen Lebensmitteln wie Käse, Quark, Geflügel, magerem Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchten, ist der Baustein dieses „Gute-Laune-Hormons“. Kohlenhydrate, beispielsweise Zucker aus Schokolade und Kakao, sorgen dafür, dass für Tryptophan der Weg ins Gehirn geöffnet wird. Genießen Sie also ruhig ab und zu ein kleines Stückchen Schokolade oder eine Tasse leckeren Kakao – das kann helfen, aus einem kleinen Stimmungstief herauszukommen. Generell sollten Sie Kohlenhydrate aus Vollkornbrot und -nudeln, Naturreis und Cerealien, aber auch aus Gemüse, Hülsenfrüchten und Obst bevorzugen. Denn diese gelangen ganz allmählich ins Blut, so dass ihre Wirkung zwar langsam einsetzt, dafür aber länger anhält.

Auch Sport kann helfen

Mehr Bewegung im Alltag oder in der Freizeit ist ein erster Schritt für mehr Entspannung. Dies lässt sich in der Regel ohne viel Aufwand in den Tagesablauf einplanen. Wer morgens ein Stück zu Fuß geht, tut Gutes für die Nerven. Dies gilt natürlich auch für die gezielte sportliche Aktivität wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren.

Quelle: Nestlé Ernährungsstudio

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