Fit fürs Homeoffice – die besten Übungen gegen Verspannungen

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Fit fürs Homeoffice – die besten Übungen gegen Verspannungen

Das Handy klemmt zwischen Schulter und Kopf, der Laptop steht am Küchentisch und der Designerstuhl sieht hübsch aus, erweist sich aber als wenig bequem. Dabei helfen schon wenige Minuten täglich, um Verspannungen zu lockern oder ihnen sogar vorzubeugen.

Äpfel pflücken: Aktivierung der Wirbelsäule
Besonders beim konzentrierten Arbeiten neigen viele Menschen zu statischem Sitzen, bei dem sie in einer bestimmten Position verharren. Das belastet jedoch die Wirbelsäule. Um die Wirbelsäule zu entlasten und die Schultern zu entspannen, eignet sich eine einfache Übung, die sich entspannt beim Arbeiten durchführen lässt: das Apfelpflücken. Dazu werden beide Arme über den Kopf gehoben und abwechselnd nach oben gestreckt. Genauso, als ob ein Apfel vom Baum gepflückt wird. Schon fünf Wiederholungen pro Seite reichen, um den Körper zu lockern. Apropos Telefonat: Headsets oder Kopfhörer stellen eine ergonomische Variante zum Hörer dar und gehören an jeden modernen Arbeitsplatz.

Herzöffner: Brustmuskulatur dehnen
Langes Sitzen fördert Verspannungen im Nacken und in den Schultern. Infolgedessen verkürzt sich auch die Brustmuskulatur, was sich meist in Form von Rückenschmerzen bemerkbar macht. Abhilfe schafft eine Übung, die sich besonders beim Yoga großer Beliebtheit erfreut: der sogenannte Herzöffner. Dazu die Finger fest hinter dem Rücken zu einer Faust verschränken, die Zeigefinger aufeinanderpressen und langsam in Richtung
Boden ziehen. Dabei gleichmäßig und tief atmen und mit jedem Zug den
Brustbereich ein wenig weiter dehnen. Übung 30 bis 45 Sekunden halten.

Fingerfertigkeit: Let’s stretch
Am Schreibtisch nehmen auch Arme und Hände eine für den Körper
unnatürliche Position ein. Für die Dehnung von Handgelenk und Fingern einen Arm gerade ausstrecken und mit dem anderen die Finger sanft für circa 30 Sekunden nach unten biegen. Im Anschluss den Arm umdrehen, sodass die Handinnenfläche nach oben zeigt und die Finger erneut langsam nach unten in Richtung Körper ziehen und für 30 Sekunden
halten.

Venenpumpe Kraft
Aber nicht nur Rücken, Schultern und Arme erfahren eine erhöhte Belastung,
auch die Beinvenen leiden durch zu langes Sitzen. Zur Aktivierung der Muskeln eignet sich die sogenannte Beinwippe. Aufstehen, die Beine hüftbreit platzieren und auf die Zehenspitzen stellen. Position zehn Sekunden lang halten und die Fersen wieder zu Boden
senken. Zehn Sekunden warten und erneut beginnen. Bereits 15 Wiederholungen tragen zu einem verbesserten Blutfluss bei und verhindern angeschwollene Beine nach einem langen Arbeitstag.

Quelle: Tobias Körber, Geschäftsführer von EXCO Training München