Genervte Berufspendler

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Genervte Berufspendler

Fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland sind Berufspendler. Wie sich die ständige Fahrerei zwischen Job und Zuhause gesundheitlich bemerkbar machen kann, hat die Techniker Krankenkasse untersucht.

Danach sind Pendler zwar insgesamt weniger krankgeschrieben als Beschäftigte mit kurzem Arbeitsweg, sie sind aber mehr von psychischen Erkrankungen betroffen. Psychisch bedingte Fehltage liegen bei männlichen Pendlern fast elf Prozent (beiFrauen bei rund 15 Prozent) höher als bei den Beschäftigten im Nah-Berufsverkehr. Dabei nehmen die Fehltage mit zunehmender Entfernung und Fahrzeit zu. Die Studie zeigt außerdem, dass die psychische Belastung beim Autofahren höher ist als beim Pendeln mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Pendeln kann sich auch auf die physische und soziale gesundheit auswirken. Es kann vermehrt zu Magen- und Verdauungs- sowie Herz-Kreislaufbeschwerden kommen. Auch der Schlaf und soziale Beziehungen können darunter leiden. Die Untersuchungen machen auch deutlich, dass Pendler mehr Fastfood essen, häufiger zu übermäßigem Medikamentenkonsum neigen und ein erhöhter Alkoholkonsum bei Männern erkennbar ist. Experten raten deshalb gegenzusteuern, z. B. mit gesunder Ernährung, ausgleichender Bewegung und Fahrgemeinschaften.

Quelle: Techniker Krankenkasse

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