Psychisch bedingte Fehlzeiten am Arbeitsplatz

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Psychisch bedingte Fehlzeiten am Arbeitsplatz

Nach einem leichten Rückgang der Krankenstände in den Jahren 2016 und 2017, erreichten die krankheitsbedingten Fehlzeiten Erwerbstätiger 2018 ein Rekordhoch. Dies zeigen die aktuellen Auswertungen des Gesundheitsreports 2019 der Techniker Krankenkasse.

Demnach stiegen die gemeldeten Fehltage im vergangenen Jahr bundesweit um 2,5 Prozent auf durchschnittlich 15,5 Fehltage pro Erwerbsperson an. Spitzenreiter bei den Bundesländern ist weiterhin Mecklenburg-Vorpommern mit 20,1 Fehltagen pro Kopf, dicht gefolgt vom Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit jeweils 19,6 krankheitsbedingten Fehltagen. Lediglich in Bremen lässt sich ein leichter Rückgang der Fehlzeiten erkennen.

Psychisch bedingt

Erkrankungen der Psyche gewinnen weiter an Bedeutung, wenn es um die Fehlzeiten am Arbeitsplatz geht. Demnach war 2018. wie auch im Vorjahr, fast jeder fünfte Fehltag psychisch bedingt. Besonders betroffen sind dabei weiterhin Frauen, die mit durchschnittlich 3,5 Fehltagen weit häufiger als Männer (durchschnittlich 2,2 Fehltage) aufgrund psychischer Erkrankungen krankgeschrieben sind.
Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sind mit einem Gesamtanteil von 8,3 Prozent weiterhin Hauptursache für hohe Fehlzeiten. Auch in diesem Bereich führen Mecklenburg-Vorpommern (1,84 Fehltage) und Sachsen-Anhalt (1,79 Fehltage) das Ranking an Fehlzeiten an. Der Bundesdurchschnitt liegt hier bei 1,29 Fehltagen im Jahr.

Quelle: Techniker Krankenkasse

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