Sehnsucht nach „beruflichen Streicheleinheiten"

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Erwartungen an den eigenen Job

Wie ist das Verhältnis deutscher Bundesbürger zu ihrer Arbeit? Was treibt sie an? Wie stehen sie zu ihrem Chef? Eine Umfrage im Auftrag der ZEIT liefert überraschende Erkenntnisse.

Für die repräsentative Erhebung hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft rund 1 000 erwerbstätige Menschen in Deutschland befragt: Arbeiter wie Angestellte, Selbstständige wie Auszubildende, ältere und junge, quer durch alle Berufsgruppen.
Die Mehrheit der Menschen sehen den Arbeitsplatz nicht mehr als Ort, an dem sie Geld verdienen müssen, sondern als sozialen Ort, an dem man sich trifft, um gemeinsam Dinge voranzubringen. Über 80 Prozent der befragten ist es wichtig, dass sie sich bei der Arbeit wohlfühlen. Zufrieden mit der Umsetzung dieses Bedürfnisses sind hingegen nur 60 Prozent.

Trennung von Freizeit und Arbeit

60 Prozent der Beschäftigten ist es wichtig, in ihrer Freizeit geschäftlich nicht behelligt zu werden. Zu den wichtigen Aufgaben von Vorgesetzten zählten die Befragten u. a. die Entwicklung von wichtigen Themen und die Verteilung der Arbeit. Hier wünschen sich die Befragten eine stärkere Chefrolle. Flächendeckend wünschen sich Angestellte Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten und Einarbeitung in moderne Technik. Gleichzeitig sehnt sich der mündige Arbeitnehmer aber auch nach "Streicheleinheiten": Immerhin für 70 Prozent der Befragten hat die Anerkennung durch den Vorgesetzten eine herausragende Bedeutung.

Quelle: www.zeit.de

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