Sicher unterwegs im Winter

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Sicher unterwegs im Winter

Ob Sie mit dem Auto im europäischen Ausland oder auf heimischen Straßen fahren – mit den folgenden Tipps kommen Sie sicher ans Ziel.

  • Bereifung: Wer im Winter ins europäische Ausland fährt, sollte auf die richtige Bereifung achten. Winter- und Ganzjahresreifen sind zwar nicht überall Pflicht, können aber kurzfristig vorgeschrieben werden.
  • Sicherheitsgurt: Wer sich mit dickem Wintermantel oder molliger Daunenjacke hinter das Steuer setzt, gefährdet durch den nicht optimal anliegenden Gurt seine Sicherheit. Dies hat ein ADAC-Dummytest bewiesen. Weil der Gurt nicht eng am Körper anliegt, kann er beim abrupten Bremsen tief in den Bauchraum einschneiden. Das kann schwerwiegende Verletzungen zur Folge haben. Auch bei Notbremsmanövern kann es zu kleineren Verletzungen kommen. Auch Kinder sollten ohne dicke Winterkleidung angegurtet werden. Gegen die Kälte ist eine Decke hilfreich, die am besten im Haus vorgewärmt wurde. Idealerweise umspannt der Gurt eng die Hüftknochen bei Erwachsenen bzw. die Oberschenkel bei Kindern.
  • Wildwechsel: Die meisten Unfälle passieren in den Abend- und frühen Morgenstunden, wobei Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen besondere Gefahrenschwerpunkte darstellen. Hier müssen Sie mit regelmäßigem Wildwechsel rechnen, da die Tiere zur Äsung vom Wald auf die Felder ziehen und danach wieder den Schutz des Waldes aufsuchen. Beachten Sie unbedingt Wildwechsel-Schilder. Das Tempo sollten Sie in diesem Fall deutlich herabsetzen. Bei plötzlich auftauchendem Wild auf der Fahrbahn können 80 Stundenkilometer schon zu hoch sein. Behalten Sie die Fahrbahnränder im Auge und halten Sie Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand. Ein „Wild“ kommt selten allein. Rechnen Sie also stets mit mehreren Tieren. Wenn Wild auf der Straße steht, gefährden Sie nicht den nachfolgenden Verkehr. Bremsen Sie nur, wenn kein Auffahrunfall mit dem nachfolgendem Fahrzeug droht. Ist die Fahrbahn sonst frei sollten Sie konsequent bremsen, hupen und abblenden, damit das Wild fliehen kann. Auf keinen Fall sollten Sie unkontrolliert ausweichen. Sie könnten gegen einen Baum prallen oder in den Gegenverkehr geraten. In diesem Fall ist der kontrollierte Wildunfall das kleinere Übel.
  • Schneekettenpflicht: In Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz können Schneeketten von den Behörden örtlich angeordnet werden. Die Ketten gehören an beide Antriebsräder.
  • Fahrweise bei Eis und Schnee: Um unfreiwillige Schleuderpartien zu vermeiden, sollten Sie kurz nach dem Losfahren eine Bremsprobe machen, um die Straße zu testen. Vorher Blick in den Rückspiegel, um keine anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Wenn Regen plötzlich auf der Fahrbahn gefriert, sollte man besser das Fahrzeug abstellen und auf den Streudienst warten. Fahren Sie besonders aufmerksam an Brücken, Straßenkuppen, lichtarmen Waldstücken und Straßen entlang Flüssen und Bächen. Hier bildet sich leicht Glatteis. Der Sicherheitsabstand zum Vordermann sollte rund dreimal so groß sein wie bei normaler Witterung.
  • Abblendlicht bei Tag einschalten: Autofahrer müssen bei schlechter Sicht auch am Tag das Abblendlicht einschalten. Das ist laut Straßenverkehrsordnung der Fall, wenn etwa Nebel oder Regen die Sicht erheblich behindern. Falls Autofahrer bei solcher Witterung ohne Licht in einen Unfall verwickelt werden, trifft sie eine Mitschuld. Darauf weist der Automobil-Club Verkehr (ACV) hin. Wer Lichtautomatik an Bord seines Autos hat, sollte bei schlechter Sicht am Tag das Abblendlicht lieber manuell einschalten, rät der ACV. Denn die Systeme springen nur auf Helligkeitsunterschiede an. Schlechte Sichtverhältnisse registrieren sie dagegen nicht.

Quellen: ADAC, TÜV Nord, ACV

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