Smartphone im Alltag

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Smartphone im Alltag

Das Smartphone kann das Leben bereichern und erleichtern. Manche Menschen verwenden es aber intensiver, als ihnen guttut. Ein Test lädt zum Nachdenken ein.

Sie sind auf dem Weg zur Arbeit und haben das Smartphone vergessen. Würden Sie umdrehen und es holen, auch wenn Sie riskieren, dann zu spät zu kommen? So lautet eine der Fragen des Tests zur Smartphone-Nutzung, den Professor Matthias Brand mit seinem Team von der Universität Duisburg-Essen gemeinsam mit der Landesanstalt für Medien NRW entwickelt hat. Aufzurufen ist der Test unter: www.medienanstalt-nrw.de/reset
Das Team um den Wissenschaftler geht davon aus, dass mindestens drei Prozent der Smartphone-Nutzer internetsüchtig sind. Viele der Befragten gaben an, dass sie per Smartphone soziale Medien intensiv nutzen. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass vor allem Apps, die Belohnungsgefühle vermitteln, besonders leicht abhängig machen. Dazu gehört u. a., wenn man in den Sozialen Medien "Likes" erhält oder Kommentare als belohnend erlebt werden. Auch viele WhatsApp-Kontakte und Nachrichten führen bei den Nutzern oft dazu, dass sie sich immer auf dem neuesten Stand fühlen. Falls sie das nicht haben, bekommen die Betroffenen Angst, etwas zu verpassen.
Was tun, wenn man merkt, dass das eigene Verhalten aus dem Ruder läuft? Man kann
z. B.  Benachrichtigungstöne abstellen, damit die Verlockung nicht so groß ist, gleich nachzusehen. Außerdem kann man handyfreie Phasen in seinen Tag einbauen. Darüber hinaus kann man üben, dass man nur die Funktion des Smartphones nutzt, für die man es in die Hand genommen hat, und nicht noch drei Nachrichten liest.
Quelle: Apotheken Umschau
 

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