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Immer mehr Menschen werden in Deutschland Opfer von Mobbing. Die meisten Vorfälle finden am Arbeitsplatz statt.

Laut einer Studie gaben 30 Prozent der Befragten an, schon einmal gemobbt worden zu sein. Seit der letzten Erhebung 2014 entspricht das einer Steigerung von 6,4 Prozent. Noch stärker zugenommen haben Diffamierungen, Nötigungen, Beleidigungen und Belästigungen im Internet.
57 Prozent aller Mobbingfälle in Deutschland finden am Arbeitsplatz statt. Dabei seien Neid und auffällige Erscheinung die häufigste Ursache. In der Studie wurde auch gefragt, ob man selbst schon einmal andere gemobbt hat und warum. Dabei sagte fast jeder dritte Täter, dass "Ärger mit der Person" oder "weil andere das auch machen" Gründe für das Mobbing waren.

Frauen häufiger betroffen


Aus der Studie geht außerdem hervor, dass Frauen 1,5-mal häufiger Opfer von Mobbingattacken werden, als Männer. Besonders alarmierend sind die Zahlen bei jüngeren Menschen (20 bis 25 Jahre). Diese seien fast doppelt so häufig von Cybermobbing betroffen wie der Durchschnitt. Für Experten gehören Mobbing und Cybermobbing längst zusammen. Attacken in der realen Welt vermischen sich zunehmend mit dem Internetmobbing, welches das analoge Mobbing ergänzt oder ersetzt.

Quelle: FAZ.net

 

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