Wo die Bewegungsmuffel wohnen

Geschäftserfolg |

Wo die Bewegungsmuffel wohnen

In vielen Ländern der Erde bewegen sich die Menschen zu wenig, das gilt besonders für Frauen. Diese und weitere Erkenntnisse resultieren aus einer globalen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Auto fahren, fernsehen, am Computer arbeiten: In reichen Ländern steigt die Zahl der Menschen, die sich nicht genug bewegen, deutlich an. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren 2016 im Durchschnitt 37 Prozent der Erwachsenen in Nationen mit hohem Einkommen Bewegungsmuffel. Weltweit ist fast jeder Dritte nicht aktiv genug. In Deutschland lag die Quote demnach bei 42 Prozent, in Kuwait sogar bei 67 Prozent.
Die aktivsten Männer leben in armen Ländern wie Uganda, Mosambik und Lesotho. In fast allen Ländern wird deutlich, dass wesentlich mehr Frauen als Männer sich zu wenig bewegen. Während global betrachtet 23 Prozent der Männer Bewegungsmuffel sind, sind es bei den Frauen 32 Prozent. Die größten Unterschiede in diesem Zusammenhang gibt es in Bangladesch, Eritrea und Indien. Als Gründe dafür werden u. a. kulturelle Normen, traditionelle Rollenbilder und ein Mangel an sozialer Unterstützung angeführt.
Nach Ansicht der WHO ist körperlich ausreichend aktiv, wer sich pro Woche zweieinhalb Stunden bewegt oder 75 Minuten Sport treibt. Für die Gesundheit optimal wären mindestens fünf Stunden Bewegung pro Woche oder zweieinhalb Stunden Sport. Denn Bewegungsmangel ist mit verantwortlich für Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten und bestimmte Krebserkrankungen.
Der WHO-Bericht basiert auf 358 Studien aus 168 Ländern mit rund 1,9 Millionen Studienteilnehmern.

Quelle: Spiegel online

Fotos: Fotolia/nd3000

Ebenfalls für Sie interessant

Genervte Berufspendler
Geschäftserfolg 21.03.2019
Social Media inspiriert zu Make-up-Looks
Geschäftserfolg 21.03.2019
Realistische Ziele setzen
Geschäftserfolg 21.03.2019