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Bewerbung 2019 |

Eine Nominierung bei „Gloria – Deutscher Kosmetikpreis“ kann für Glück, für Kunden, für mehr Selbstbewusstsein sorgen – und für eine realistische Einschätzung im Mitbewerber-Vergleich.

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Olga Wolf ist die Inhaberin von Olga Nail & Beauty
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Mit ihrem Team freute sie sich über Platz 2 bei „Gloria – Deutscher Kosmetikpreis 2018“ in der Kategorie „Nagelstudio“
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Die Nageldesignerin posiert vor der Abreise von Düsseldorf zurück nach Mössingen

Liebe Olga Wolf, Sie wurden bei „Gloria – Deutscher Kosmetikpreis 2018“ mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Nagelstudio“ ausgezeichnet. Warum haben Sie sich um den Award beworben?
Eigentlich wollte ich mich schon seit Jahren bewerben und mit dem Ranking beim Wettbewerb erfahren, wo ich im Vergleich zu den Mitbewerbern stehe. Wenige Wochen vor dem Einsendeschluss habe ich letztes Jahr gedacht, ich probiere es mal, ich wollte wissen, wie gut ich wirklich bin. Viele Kunden haben schon immer gesagt: Du bist so gut! Aber weiß man es selbst in seinem Inneren? Ich brauchte diese Bestätigung, diese Motivation.

Wie liefen die Vorbereitungen für die Bewerbung?
Wir haben nach der Entscheidung sofort losgelegt, uns mit dem Fragebogen beschäftigt, die Homepage verbessert, die Zertifikate unserer Fortbildungen in Fotohüllen gesteckt und Fotoshootings – im Geschäft und auch mit Kundinnen – durchgeführt. Und nebenbei lief ja der normale Alltag. Aber das Team hat mich gut unterstützt, auch LCN, unser Lieferant, übrigens. Dort habe ich die Bewerbung zum Schluss noch einmal prüfen lassen.

Gab es Veränderungen während der Testkundenphase?
Wir waren genauso, wie wir immer sind. Wir sind sowieso sehr freundschaftlich, fast wie unter Verwandten. Wenn ein Kunde kommt, gehen wir sofort auf ihn zu, begrüßen ihn herzlich und
viele umarmen wir auch.

Was ist nach dem Anruf passiert, bei dem Sie von Ihrer Nominierung erfuhren?
Ich war vor Freude total geschockt und konnte mindestens drei Minuten lang nicht reden, ich dachte, ich brauchte einen Krankenwagen. Dann die Tränen. Keine Ahnung, was mit meinem Blutdruck passiert war. Eine Kundin schlug vor, dass wir zusammen ein Glas Sekt trinken. Das haben wir gemacht – und danach ging es mir wieder besser.

Wie haben Sie sich auf den Gala-Abend vorbereitet?
Ich habe sofort gesagt: Da gehen wir alle zusammen hin, diesen Erfolg haben wir gemeinsam erreicht. Ständig stehen immer alle hinter mir. Wir fuhren also zu acht, alle Mädels mit ihren Männern. Das war sehr gut. Von diesem Moment an, als das klar war, war alles aufregend. Alle haben sich gefreut und wir haben überlegt und viel darüber gesprochen, was wir anziehen und wie wir aussehen wollten.

Inzwischen kam ja unsere Fotografin zu Ihnen – für die Fotos des Nominiertenheftes und die Präsentation bei der Gala.
An diesem Tag bin ich schon um sechs Uhr früh aufgestanden, um zehn Uhr war der Termin. Wir wollten ja alle richtig strahlen. Es war aufregend, so aufregend! Ich war nicht entspannt und zu meinen Mädels sehr streng, sie sollten professionell wirken, dachte ich. Dann kam Andrea Fabry – und brachte wieder Ruhe hinein. Allein dass ich beim Interview ein paar Sätze zu unserer Nominierung sagen sollte, war wieder sehr spannend und aufreibend.

Haben Ihnen unsere Gloria-Sonderhefte gefallen?
Das Nominiertenheft schickte mir meine Tochter, die auch im Studio arbeitet, in den Urlaub nach, in die Türkei. Wir haben sofort per WhatsApp die Verwandten in Russland informiert. Alle waren hellauf begeistert. Und das Eventheft hat uns einmal mehr die Bestätigung gegeben, wie gut und wichtig unsere Arbeit ist. Mein Gott, Olga, dachte ich mir, das ist wirklich wie bei der Oscar-Verleihung! Aber die sehen wir ja nur im Fernsehen, bei Gloria waren wir dabei: auf dem roten Teppich, an den schönen Tischen, im festlich geschmückten Saal. Alles war toll organisiert und schön für uns.

Haben Sie gedacht, dass Sie den zweiten Platz bekommen?
Also, den ersten wollte ich auf gar keinen Fall. Das wäre mir zu viel Aufmerksamkeit gewesen – und hätte mir nicht entsprochen. Bis dahin war für mich alles klar. Toll, dass wir nominiert worden sind, der Rest war nicht so wichtig. Aber als wir dann auf der Bühne standen – und mein Name fiel gleich nach der Nummer eins, da fand ich das schon sehr gut.

Wie haben Sie den Gala-Abend erlebt?
Es war von Anfang an ganz toll, auch die Bilder und die Videos, die gemacht wurden – und die wir jetzt immer wieder ansehen können. Das ist deswegen so gut, weil ich am Abend selbst nicht richtig frei war, durch die Aufregung war ich irgendwie nicht komplett da.

Wie haben Sie danach Ihre Auszeichnung publik gemacht?
Dabei sind wir ganz toll unterstützt worden: LCN hat uns eingeladen, mich und Nadine Dotzauer, die Preisträgerin des ersten Platzes. Der Geschäftsführer Michael Kalow sprach mit uns in einem Interview über die Bedeutung des Awards für uns persönlich und für die Branche. Dieses Interview wurde gefilmt und auf Youtube hochgeladen. Nach dieser Veröffentlichung war ich erst recht stolz, dass ich so erfolgreich bin.
Doch irgendwie bin ich doch eher zurückhaltend. Eine Kundin hat meine Platzierung an die Zeitung gemeldet – und dann gab‘s in drei Zeitungen schöne Interviews. Und nach dem Gala-Abend haben meine Mädels ein Lokal gebucht, heimlich – ohne dass ich es gemerkt hätte, ich dachte, wir stießen nur in kleinem Kreis an. Aber als ich kam, sah ich, dass alle Kundinnen eingeladen worden waren und sogar Diana Burkert vom LCN-Außendienst da war. Wir haben gefeiert, gegessen und viel geweint.

Welche Reaktionen Ihrer Kunden haben Sie am meisten berührt?
Es war ein tolles Gefühl, als ich nach der Preisverleihung wieder im Studio war – die Kunden kamen mit Geschenken, Blumen und Wein. Damit hatte ich nicht gerechnet, am Tag waren ungefähr 20 bis 30 Gratulanten da. Alle wussten deshalb Bescheid, weil meine Tochter am Gala-Abend alles aufgenommen und im Internet eingestellt hatte.

Hängt Ihre Urkunde im Studio so, dass man sie gleich sieht?
Ja klar, sofort wenn du reinkommst. Und alle reden darüber. Auch neue Kunden kommen, nachdem sie von der Auszeichnung gehört haben, und wollen nur noch von uns behandelt werden.

Haben Sie einen Tipp für junge Naildesignerinnen?
Das Wichtigste ist: dass man seine Arbeit mag. Nur so ist es möglich, einen guten Kundenstamm aufzubauen und erfolgreich zu sein. Kunden spüren das – und können auch nur dann entspannen. Jedenfalls sollte man immer so bleiben, wie man ist.

Welchen Nutzen hat Ihnen die Nominierung gebracht?
Mir hat sie die Bestätigung gebracht, dass ich hochwertige Arbeit leiste und mein Erfolg auch von anderen so gesehen wird. Ich habe Kunden hinzugewonnen und meine Mitarbeiterinnen sind glücklich und stolz, bei mir zu arbeiten und von mir ausgebildet worden zu sein. Von LCN kam das Angebot, dass ich eine School eröffnen und ausbilden kann.
Man fühlt sich insgesamt sicherer und gut. Viele Kollegen sind überzeugt von sich und überschätzen sich dabei vielleicht. Es ist besser, sein Unternehmen einfach mal von anderen prüfen zu lassen. Gloria zeigt ganz klar den Stellenwert und die Bedeutung der Arbeitsleistung.

Von | Fotos: Olga Wolf

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