Dr. Christian Rimpler für den VCP im Sponsoren-Interview

Der Vorsitzende des Verband Cosmetic Professional e.V. (VCP): „Alle eingeladenen Kunden werden vom ‚Gloria-Virus‘ infiziert!“

Sponsor_2018

Herr Dr. Rimpler, Sie haben als Vorsitzender des VCP von Anbeginn an „Gloria – Deutscher Kosmetikpreis“ mit großem persönlichen Einsatz unterstützt. Wie und mit welchen Argumenten haben Sie die unterschiedlichen Verbandsmitglieder für die Idee „Gloria“ gewinnen können?
Bereits in der VCP-Satzung ist ja als Zweck unseres Industrieverbandes die Öffentlichkeitsarbeit, Aus- und Fortbildungsförderung sowie damit verbunden die Qualitätssteigerung der professionellen Kosmetik fest verankert. Alle Mitgliedsfirmen fühlen sich diesem Leitgedanken, der ja auch im Gloria-Award verankert ist, also zutiefst verpflichtet.

Welche Bedeutung haben aus Ihrer persönlichen Sicht der Wettbewerb und die Auszeichnung für die Branche der professionellen Dienstleistungskosmetik? Tritt sie nun für den Endverbraucher stärker in den Fokus?
Zum einen ist der Wettbewerb für die Branchenteilnehmer eine He­rausforderung, sich mit der Qualität und der eigenen Leistung auseinanderzusetzen, und trägt allein deshalb zur Qualitätssteigerung bei. Durch die Verknüpfung mit der öffentlichkeitswirksamen Inszenierung wird eine Strahlkraft entwickelt, die durchaus zur Imagesteigerung unserer Branche beim Verbraucher beiträgt.

In diesem Jahr findet die Veranstaltung zum fünften Mal statt. Haben sich Ihre Erwartungen von damals ein Stück weit bestätigt?
Die Ingangsetzung war eine große organisatorische und finanzielle Herausforderung und ich bin KOSMETIK international, der Messe Düsseldorf und unseren Mitgliedern sehr dankbar, dass alle mit großem Willen, Einsatz und auch Ausdauer dieses Vorhaben unterstützen. Die jährlich steigende Zahl an Veröffentlichungen und damit erreichten Endverbraucher zeigt, dass wir auf dem richtigen Wege sind. Teilnehmer berichten zunehmend von einer positiven Wahrnehmung in ihrem direkten Umfeld, insbesondere aber auch davon, dass allein die Beschäftigung mit der Bewerbung dazu beigetragen hat, sich stärker zu fokussieren und die Qualität zu verbessern.

Werden die Kosmetikerinnen, Naildesignerinnen und Fußpflegerinnen auch seitens des Verbandes – z. B. an Messeständen – zur Teilnahme animiert bzw. dabei unterstützt?
Da der Kontakt zur Kosmetikerin immer von unserem Mitglied ausgeht, ist die Ansprache und Motivation die Aufgabe der Firmen. Der Verband agiert dabei eher im Hintergrund und tritt 2018 erstmals als Partner zusammen mit KOSMETIK international und der Messe Düsseldorf auf, um auf das über 30-jährige Engagement im Dienste der Dienstleistungskosmetik verstärkt aufmerksam zu machen.

Was verändert sich im Leben einer Kosmetikerin, wenn sie einmal am Gala-Abend teilgenommen hat?
Ganz sicher gehört bereits die Nominierung zu Gloria für eine Teilnehmerin zu einem der herausragenden Ereignisse im Leben. Aber auch alle eingeladenen Kunden werden von dem „Gloria-Virus“ infiziert und überlegen sich eine Teilnahme in den kommenden Jahren. Hier gilt es, die Entscheidungen der Jury nachvollziehbar und transparent zu halten, damit eine möglichst breite Basis an teilnehmenden Instituten auch angesprochen und motiviert wird.

Wie wünschen Sie sich die nächste Entwicklungsstufe – und wie könnten Sie als Verband dazu beitragen?
Wir werden überlegen müssen, wie wir möglichst viele Institute zur Teilnahme bewegen können, auch wenn man sich nicht gleich Siegchancen ausrechnet. Dafür gibt es mehrere gute Ansätze, die wir als Gloria-Partner mit in die Diskussion einbringen werden.

Gibt es positive Effekte durch die Endverbraucher-Presse nach der Gala? Was berichten die Mitgliedsfirmen darüber?
Die steigende Zahl der zur Verfügung stehenden Sponsoren zeigt eindeutig, dass wir auf dem richtigen Wege sind und das Prädikat „Gloria“ ein sehr gutes Instrument zur Verdeutlichung der Leistungsfähigkeit hochwertiger Dienstleistungen und Produkte ist.

Was hat Sie bisher am Gala-Abend am meisten beeindruckt?
Der Augenblick und die Teilnahme an der unendlichen Freude und Überraschung der Gewinnerinnen (oder Gewinner), wenn es wieder heißt: „… and the winner is ….“. Die dann folgenden Dankesworte müssen und sollen sein, könnten manchmal aber auch etwas kürzer ausfallen, damit noch Zeit zum ausgelassenen Feiern verbleibt.