Horst J. Müller, Leiter Vertrieb/Marketing, Jean d'Arcel

Warum sollten Beauty-Dienstleister eine Gloria-Teilnahme nicht verpassen?
Es ist wichtig, sich seiner Stärken bewusst zu sein und diese auch einmal zu Papier zu bringen. Gerade wenn das Alltagsgeschäft im Institut einen großen Raum einnimmt, ist es gut, im Vorfeld einer solchen Bewerbung einmal „Farbe zu bekennen“ und das eigene Institut und dessen Leistungsvermögen im Detail auf den Prüfstand zu stellen.

Was hat Gloria in Ihrem Kundenkreis an Reaktionen und Emotionen ausgelöst?
Insbesondere ausgelastete Institute sehen keinen Raum für solche zusätzlichen Aktivitäten, die Zeit kosten. Die anderen betrachten die Bewerbung als Ansporn – als Aufgabe, an der sie wachsen können und die sich in jedem Fall „bezahlt“ macht. Eine Investition in die Zukunft ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen – man muss schon manchmal etwas wagen, um zu neuen Erkenntnissen und zu größerem Erfolg zu kommen.

Auf welche Aspekte sollten die Bewerber bei der Gestaltung ihrer Unterlagen und der Eigenvermarktung gemäß Ihrer Branchenerfahrung besonders achten?
Es geht um eine authentische und wahrheitsgemäße Darstellung der Ist-Situation. Wichtig sind die richtigen Fragestellungen – am besten aus der Sicht der Kundinnen: Ist das Institutskonzept z. B. schlüssig und eindeutig zu erkennen? Ist das Leistungsvermögen für die Kunden nachvollziehbar? Biete ich das, was die Kunden von mir erwarten? Haben alle Mitarbeiter die Institutsphilosophie verinnerlicht? Wer sich solche Gedanken macht, arbeitet automatisch seine Stärken heraus, die Alleinstellungsmerkmale der eigenen Dienstleistung und stößt vielleicht auch auf Mankos, die im Alltag untergehen.

„Ich bin bestimmt nicht gut genug“ oder „Ich weiß nicht, ob ich das kann“ – diese Zweifel bremsen viele Dienstleister bereits im Vorfeld aus. Was möchten Sie motivierend entgegnen?
Wer nicht hin und wieder an seinen Fähigkeiten zweifelt, sich selbst oder sein Tun in Frage stellt, wird nicht weiterkommen. Wer mit Herzblut bei der Sache ist und sein Institut professionell betreiben will, wird die Bewerbung als „Gewinn“ für seine Entwicklung ansehen.

Was sehen Sie als Nutzen und Vorteil einer Bewerbung – gerade im Hinblick auf die Außenkommunikation?
Es ist nicht allein ausschlaggebend, ob man sich in seiner Tätigkeit wohlfühlt, sondern auch, ob einen die Außenwelt bemerkt. Eine Gloria-Bewerbung ist nach außen hin ein eindeutiges Zeichen für Aktivität, Motivation und Engagement.