Schluss mit dem Magerwahn

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Schluss mit dem Magerwahn

Streichholzdünne Storchenbeine auf dem Laufsteg – sollte damit nicht Schluss sein?

Das Thema ist nicht neu, aber brandaktuell: Während der Pariser Fashion Week erreichten uns einmal mehr erschreckende Bilder.

Den Spitzenplatz unserer persönlichen Negativliste belegte Yves Saint Laurent. Die jungen Frauen, die die Kreationen von Chef-Designer Anthony Vaccarello präsentierten, waren nicht schlank. Sie waren mager. In dem Pariser Traditionshaus scheint man nicht dazuzulernen. Bereits vor zwei Jahren verbot die britische Werbeaufsicht ein Kampagnenfoto, weil das abgebildete Model schlichtweg viel zu dünn und die Darstellung „unverantwortlich“ sei. Angesichts wachsender Zahlen essgestörter Menschen (die Mehrzahl von ihnen Mädchen und Frauen) eine gute Entscheidung. Bislang ließen sich die Modemacher davon nicht abschrecken. Mindest-Body-Mass-Index Das wird sich nun hoffentlich ändern: Wenige Tage, nachdem Emmanuel Macron zum neuen Präsidenten Frankreichs gewählt worden war, trat dort ein neues Gesetz in Kraft. Demnach müssen Models mittels ärztlichem Attest belegen, dass sie gesund sind und einen Mindest-Body-Mass-Index vorweisen können, der sich an der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation von 18,5 orientiert. Wer Models ohne eine solche Zulassung beschäftigt, dem drohen ab sofort sechs Monate Gefängnis und 75 000 Euro Strafe. Wir sind schon gespannt auf die nächste Pariser Modewoche!

Von | Fotos: Yves Saint Laurent

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