Ann-Kathrin Kramer

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Die Schauspielerin und Autorin ist durch zahlreiche Rollen in Filmen und Fernsehserien bekannt, wie z. B. aus „Bergdoktor“, „Tatort“, „Polizeiruf 110“ oder auch „Ein starkes Team“. Sie schätzt die Vielfalt und verkörpert am liebsten Charaktere, die nicht leicht zu durchschauen sind. „Mathilda – Oder die aus dem Haus ohne Fenster“ ist ihr Kinderbuch von 2005, zu dem sie 2014 eine Fortsetzung schrieb.

Liebe Frau Kramer, 2017 haben Sie für uns „Gloria – Deutscher Kosmetikpreis“ an die Gewinnerin Stefanie Bettendorf überreicht. Was bedeutet Ihnen Kosmetik bzw. die Arbeit der Kosmetikerin?
Das Aussehen ist in meinem Beruf ja nicht so unwichtig, von daher ist Kosmetik natürlich immer ein wichtiges Thema. Eine tolle Kosmetikerin macht aber weit mehr aus als nur die Produkte, die sie verwendet. Eine tolle Kosmetikerin ist immer auch eine Persönlichkeit.
Was ist Ihnen im Backstage-Bereich lieber: selbst Hand anzulegen oder sich schminken zu lassen – und warum ist das so?
Das kommt darauf an, ob es für Dreharbeiten und eine Rolle ist oder für ein Event. Beim Drehen überlasse ich mich gern den Maskenbildnerinnen. Sie helfen mir in der Verwandlung. Bei Events ist das etwas anderes. Man selbst weiß doch recht gut, was einem steht und wie man die Vorzüge hervorhebt.


Welche Rollen ziehen Sie vor, welche übernehmen Sie lieber als welche anderen?
Ich kann mich da nicht eindeutig festlegen. Es ist ja auch gerade die Vielfalt, die meinen Beruf so schön sein lässt. Grundsätzlich aber kann ich sagen, dass ich am liebsten die Charaktere verkörpere, die nicht auf den ersten Blick zu durchschauen sind.


An welche schauspielerische Leistung erinnern Sie sich besonders gern?
„Die Konkurrentin“ ist ein Film, den ich nach wie vor sehr schätze. Das war die Liebesgeschichte zweier ungleicher Frauen und meine erste Arbeit mit der wunderbaren Charlotte Schwab – mit der ich später dann ja auch in „Das Duo“ viele spannende Fälle gelöst habe.


Besuchen Sie regelmäßig einen Hautpflege-Experten, also eine Kosmetikerin, Naildesignerin oder Fußpflegerin, oder einen Friseur?
Tatsächlich ist der Friseur der einzige Experte, zu dem ich wirklich regelmäßig gehe. Zeit für eine Kosmetikerin finde ich leider meist nur im Urlaub, wenn ich in einem tollen Hotel bin.


Was gefällt Ihnen an Extensions und worin sehen Sie die Vorteile?
Haare sind ein wichtiges Thema für Frauen und nicht alle sind damit gleich gesegnet. Mit den Extensions kann man der Natur nachhelfen und mit Farben und verschiedenen Längen spielen. Mein Beruf besteht ja zu einem großen Teil aus Veränderung. Die Möglichkeit, mit Great Lengths auf hohem Niveau die Haare schnell verändern zu können, verschafft eine große Freiheit.  


Welchen Ausgleich haben Sie als Entspannung zu Ihrer beruflichen Tätigkeit? Treiben Sie Sport oder gehen Sie Hobbys nach?
Ich mache schon seit vielen Jahren Yoga und Autogenes Training. Und wenn gar nichts mehr geht, dann grabe ich meinen Garten um. Das entspannt auch kolossal.


Was bedeutet Ihnen Ihre Privatsphäre?
Meine Privatsphäre ist mir sehr wichtig. Natürlich steht man in der Öffentlichkeit, aber das heißt nicht, dass es nicht auch einen absolut privaten Bereich gibt. Meine Familie z. B. ist mir heilig. Ich versuche mir meinen Alltag so zu erhalten, dass dieser Bereich auch absolut privat bleibt, und reagiere bei Übergriffen da­rauf recht streng.


Und zu guter Letzt: Welche Beauty-Accessoires sind immer in Ihrer Handtasche?
Ich habe leider ziemlich trockene Haut, von daher gehe ich wirklich niemals ohne Lippenpflege aus dem Haus. Auf Platz zwei folgt das Haargummi. Am liebsten die Invisibobbles, mit denen man schnell die schönsten undone Dutts machen kann, und drittens habe ich als extremer Geruchsmensch auch immer eine kleine Duftprobe dabei.

Von | Fotos: Great Lengths

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