Doreen Dietel

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Doreen Dietel Portrait

Bereits während ihrer Ausbildung am Schauspiel München spielte sie mit Uschi Glas im TV-Film „Heimlicher Tanz“. Von 2007 bis 2017 begeisterte Doreen Dietel die Zuschauer als Trixi Preissinger in der Serie ‚„Dahoam is dahoam“. Seit einem Jahr führt die Mutter eines vierjährigen Sohnes das Restaurant „Dürnbecker“ in Gmund am Tegernsee. Im Januar 2019 war sie im RTL-„Dschungelcamp“ zu sehen.

Anfang des Jahres waren Sie mit elf anderen Promis im RTL-„Dschungelcamp“ in Australien. Was haben Sie in den knapp zwei Wochen gelernt?
Ich wusste bereits von mir, dass ich sehr belastbar bin, weil ich ja schon immer mein Leben selbst gemeistert und sehr viel gearbeitet habe. Es war mir auch bewusst, dass ich mit vielen Leuten auf engstem Raum zusammen sein werde. Im Nachhinein war ich aber offensichtlich seelisch nicht gut aufgestellt. Nicht anders sind meine vielen emotionalen Ausbrüche im Camp zu erklären.  

Das heißt, Sie waren selbst überrascht, dass die Tränen nur so kullerten?
Total. Mit ein Grund dafür war bestimmt auch der Schlafmangel. Wir durften ja tagsüber nicht schlafen und da ich jedes Mal Nachtwache machte, kam ich mir vor wie auf Droge. Das führte wohl dazu, dass ich mir über alles Gedanken machte und sehr emotional auf Fragen zu meiner Familie und Vergangenheit reagierte.

Sie legen viel Wert auf ein tägliches Sportprogramm und eine gesunde Ernährung. Wie setzen Sie beides im Alltag um?
Eine gesunde Ernährung ist für mich selbstverständlich. Schon als Kind aß ich lieber Schinken und Käse als Schokolade. Das könnte daran liegen, dass ich in der DDR aufgewachsen bin. Es gab nur ganz selten mal ein Stück Schokolade. Beim Sport setze ich auf Ausdauer – gerne zu Hause mit Langhanteln. Heutzutage braucht man ja zum Glück kein Fitnessstudio mehr. Wenn man wenig Zeit hat wie ich, geht man eine Stunde draußen am See laufen, kommt zurück, duscht und steht dann wieder im Restaurant.

Wie definieren Sie Schönheit?
Ein Mensch, der sich so akzeptiert, wie er ist, ist für mich schön. Ich habe eine sehr korpulente Freundin, deren Rundungen ich sehr sexy finde – weil sie diese selbst toll findet und das auch ausstrahlt.

Was für eine Frau sehen Sie im Spiegel?
Ich schaue gar nicht so oft in den Spiegel. Eigentlich nur morgens. Und dann sehe ich meistens ein bisschen müde aus.

Welchen Teil Ihres Gesichts schminken Sie am liebsten?
Wenn, dann betone ich meine Augen. Tagsüber benutze ich eine getönte Tagescreme, einen ganz leichten Puder. Denn die Gäste im Restaurant wollen oft Fotos von oder mit mir machen und dank des Puders glänze ich auf Fotos nicht so sehr. Und dazu noch ein bisschen Wimperntusche und das war’s.

Was ist Ihr Geheim-Trick, wenn Sie sich mal nicht so sexy fühlen?
Wirklich sexy fühle ich mich nie. Aber wenn ich mich ganz blöd fühle, heißt es bei mir: Käppi und Sonnenbrille auf, Jogginghose an und ab durch die Mitte. Ob mich jemand erkennt, ist mir egal.

Wie hat Ihr Sohn Ihr Leben verändert?
Ich bin eine ganz weiche Person geworden und bin viel näher am Wasser gebaut. Früher habe ich Männer ausgelacht, die bei einem Kinofilm heulen. Ich war viel härter, auch mit mir selbst.

Im April 2019 feierten Sie das einjährige Bestehen Ihres Restaurants „Dürnbecker“. Wie fällt Ihre Bilanz aus?
Ich wurde hier total gut von den Einheimischen angenommen, was mich sehr freut. Sie mögen mich als Doreen, als „Dürnbeckerin“, als Wirtin. Vorher kannten sie mich ja nur als Schauspielerin, was einige anfangs sicherlich etwas belächelten. Ich habe viele Stammgäste, Leute, die ich beim Namen kenne. Kein Wunder: Ich stehe ja auch jeden Tag hier drin seit der Eröffnung. Und bald will ich mir einen großen Traum erfüllen: Das „Dürnbecker TV“ an den Start zu bringen, eine Art Late-Night-Talk an der Bar mit prominenten Gästen oder Persönlich­keiten hier aus der Region und Live-Musik.

Von | Fotos: Cornelia Freund

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