Giulia Wahn

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Pop, Soul und Jazz sind ihr Metier: Die sympathische Sängerin aus Münster hat das Publikum nicht allein bei „The Voice of Germany“ begeistert. Ihre beeindruckende „Röhre“ ist national und international gefragt – zuletzt beim Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv. Da sie auch immer wieder ein gerne gesehener Live Act auf der COSMETICA ist, nutzten wir die Gelegenheit für ein Interview in Frankfurt am Main.

Frau Wahn, wollten Sie eigentlich jemals etwas anderes werden als Sängerin?
Als Kind wollte ich immer „Innendesignerin“ werden – ohne wirklich zu wissen, was „Designerin“ hieß. Es hatte was mit dem Dekorieren und Gestalten von Räumen zu tun und das fand ich sehr spannend. Dann aber ging es in Richtung Eventmanagerin. Parallel zu meiner Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau habe ich schon als Sängerin gearbeitet. Das hat sich aber so rasant entwickelt, dass ich mich nach meinem Abschluss im Januar 2012 entschloss, mich selbstständig zu machen.

Sie sind in diesem Jahr mit dem Sänger Serhat beim ESC in Israel für San Marino aufgetreten. Wie kam es zu diesem Auftritt?
Zunächst habe ich mich wahnsinnig geehrt gefühlt, hierfür angefragt zu werden. Noch stolzer war ich, als ich erfuhr, dass mein Name drei Mal unabhängig voneinander empfohlen wurde. Die Zeit in Tel Aviv von der Vorbereitung über die Proben bis hin zum Semifinale und dem Finale war anstrengend, aber spannend und lehrreich.

War dieses international beachtete Event eine besondere Erfahrung für Sie?
Ja, absolut! Auf einer solchen Bühne stehen und mit so vielen international einflussreichen Menschen arbeiten zu dürfen, das war wohl eine der größten Erfahrungen meines Lebens.

Wie haben Sie die Atmosphäre im Green Room erlebt, in dem die Performer während des Votings für den ESC mitgefiebert haben?
Der Green Room war super. Gerade beim Finale war dort die Stimmung unter den Teams ausgelassen. Was die Fernsehzuschauer nicht sehen konnten: Wir alle sind da zwischenzeitig mit einer riesigen Polonaise durchgetanzt.

Kamen Sie dort mit den anderen Teilnehmern in Kontakt?
Ja, wir haben mit sehr vielen Teams Freundschaft geschlossen. Generell war die Stimmung da alles andere als ein Konkurrenzverhalten. Alle haben sich beim Gang zur Bühne gegenseitig Glück gewünscht und applaudiert.

Gerade sind Sie in Frankfurt bei der Verleihung des COSMETICA Schul-Award aufgetreten. Warum kommen Sie so gerne zu den COSMETICA-Fachmessen?
Ich liebe die COSMETICA und vor allem das Team. Während meiner Ausbildung habe ich die Damen kennengelernt, die mich und meinen Werdegang verfolgt und unterstützt haben. Ich kann mich dankbar schätzen, dass sie mich noch immer Teil ihrer Veranstaltungen sein lassen. Und ich würde immer wieder zusagen.

Gönnen Sie uns einen Blick in Ihre Handtasche: Was ist Ihr Beauty Must-have, das Sie überall dabei haben?
Mein Lieblings-Must-have ist mein Highlighter, der einen wunderschönen sommerlichen Touch gibt. Und es stecken zwei Giulias in mir: das natürliche Mädchen und das Showgirl. Entweder habe ich keine Handtasche mit, trage kein Make-up, habe meine Haare luftgetrocknet und locker zusammengesteckt. Oder aber man trifft mich mit einem Weekender voll mit Kosmetik-Artikeln jeglicher Art.

Und was tun Sie eigentlich für die Pflege Ihrer tollen Stimme?
Ehrlich gesagt mache ich da nichts – bis auf ein paar Aufwärmübungen kurz vor den Shows. Toi, toi, toi, dass das lange noch so bleibt!

Das Interview ist erschienen in der Fachzeitschrift KOSMETIK international, Ausgabe 8/2019.

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