Natalia Avelon

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Natalia Avelon

Die Schauspielerin wurde 1980 im polnischen Breslau geboren. Als Kind kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland, wo sie in der Nähe von Ettlingen in Baden-Württemberg aufwuchs. Sie studierte Theaterwissenschaften und wirkte bei zahlreichen TV- und Kinofilmen mit. Neben ihrem gesanglichen Talent feierte sie ihren großen Durchbruch als Uschi Obermaier in „Das wilde Leben“.

Wenn Sie an Ihre Kindheit in Polen denken, welche Erinnerungen haben Sie daran?

Ich denke an meine Großeltern, bei denen ich als Kind oft war. Mit meinem Opa habe ich viel Zeit im Schrebergarten verbracht, in dem wir alles selbst angebaut haben. Ich denke gern daran, wie wir Kinder auf der Straße gespielt haben und meine Oma uns mit Pfannkuchen hinterherrannte (lacht). In Breslau habe ich meine ersten Bühnenerfahrungen mit Ballett- und Kindertheater gesammelt.

Hatten Sie es durch Ihr attraktives Aussehen schwer, in der Branche nicht in eine bestimmte Schublade gesteckt zu werden?

Also zunächst einmal: Auch ich stehe, wie wahrscheinlich viele Frauen, vor dem Spiegel und betrachte mich kritisch. Vielleicht bin ich berufsbedingt etwas eitel, aber nicht narzisstisch veranlagt. Nach dem Erfolg mit „Das wilde Leben“ hat man versucht, mich in diese sexy Mädchen-Ecke hineinzudrängen. Das wollte ich nicht und habe dagegen gearbeitet. Mittlerweile bekomme ich ganz unterschiedliche Rollen angeboten.

Wie viel Zeit benötigen Sie morgens im Bad?

Höchstens 40 Minuten – duschen, eincremen, Zähne putzen, Haare machen, Wimperntusche, Lippenstift und etwas Rouge drauf, fertig. Make-up benutze ich bei öffentlichen Auftritten, bei Dreharbeiten und privat dann, wenn mir meine Haut zu blass erscheint.

Worauf legen Sie beim Kauf von Pflege- und Kosmetikprodukten besonders Wert?

Da ich eine empfindliche Haut habe, die zu Irritationen neigt, achte ich sehr auf die Inhaltsstoffe. Ich bin ein großer Fan von Seren und Masken. Interessant finde ich auch feuchtigkeitsspendende Gesichtswasser. Es kommt aber auch vor, dass ich am Abend auf Nachtcreme verzichte und die Haut einfach atmen lasse.

Gibt es etwas, das Sie immer bei sich haben, wenn Sie unterwegs sind?

Lippenpflege und Handcreme habe ich immer in der Handtasche, außerdem den Geldbeutel und Rosenkranz meines Opas. Dieser hat ihn durch den Krieg begleitet und vorher schon seinem Vater gehört.

Wie wichtig ist Ihnen Ihre Ernährung?

Glücklicherweise habe ich gute Gene geerbt und muss keine Diät machen. Seit über drei Jahren lebe ich gluten- und laktosefrei. Das wirkt sich positiv auf meine Haut aus und ich fühle mich viel fitter. Ich versuche mich ausgewogen zu ernähren. Und für den Notfall habe ich gerne eine Banane und Nüsse dabei. Das A und O ist für mich das Trinken, am liebsten Wasser, Saftschorle oder Tee.

Sind Sie eigentlich sportlich?

Früher war ich beim Karlsruher Sport Club in der Leichtathletik aktiv und das ist in meinem Körper gespeichert. Ich brauche viel Bewegung, nehme lieber die Treppe als den Lift und gehe ins Fitnessstudio. Wenn ich drehe, trainiere ich oft mit Work Out Apps auf dem Handy. Kleine, aber sehr wirkungsvolle Übungen!

Sie engagieren sich für die Tierschutzorganisation Peta, warum?

Wir Menschen vergessen oft, dass wir auf der Erde in einem ausgeklügelten System leben, in dem wir von der Natur und anderen Lebewesen abhängig sind. Also sollten wir unseren Lebensraum schätzen und respektvoll behandeln. Ich engagiere mich für Tiere, weil es mich unglaublich traurig und wütend macht, wie brutal Menschen mit ihnen umgehen.

Woran arbeiten Sie zurzeit?

Im Moment drehe ich eine neue Serie fürs Fernsehen, in der es um rivalisierende Tänzer und ehemalige Gang-Mitglieder geht. Außerdem habe ich mit Tom Gaebel „Why can‘t you and I add up“ aufgenommen, das ab sofort als Single zu kaufen ist. Seit Kurzem arbeite ich auch wieder an meiner neuen Musik. 2019 wird also spannend!

Von | Fotos: Chris Gonz

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