Ruth Moschner

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Ruth Moschner

Bekannt wurde die Moderatorin, Buch-Autorin und Redakteurin durch die RTL-Comedy-Serie Freitag Nacht News. Momentan moderiert sie mit viel Witz und Charme die beliebte Sonntagabend-Kochshow „Grill den Henssler“ auf VOX, bei der Prominente gegen den Profi aus Hamburg antreten. Im letzten Jahr hat Ruth Moschner zusätzlich eine Ausbildung zur Fachberaterin für ganzheitliche Gesundheit absolviert.

Gibt es etwas, das Sie an sich besonders mögen?
Ich bin nie lange beleidigt oder sauer und kann über die meisten Dinge lachen, bei denen andere wahrscheinlich total eingeschnappt wären. Aber Menschen sind eben unterschiedlich, und es ist eine tolle Herausforderung, mit den verschiedenen Charakteren umzugehen zu lernen.

Und was nicht?
Ich wäre gerne geduldiger. Ich weiß ja, Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht, aber ich neige dazu, es doch immer wieder zu versuchen. Man weiß ja nie ... Vor allem, wenn ich zig Dinge auf einmal machen möchte, anstatt in Ruhe nacheinander. Deswegen habe ich auch ständig irgendwo blaue Flecken, weil ich beim Gehen Multitasking betreibe und das natürlich überhaupt nicht funktioniert. Dann fällt was runter und ich knalle irgendwo gegen. Schlimm.

Sie waren immer für Ihre weiblichen Rundungen bekannt. Wie kam es dazu, dass Sie zwei Kleidergrößen abgenommen haben?
Ich habe 2009 meine Ernährung umgestellt und esse seitdem einfach anders. 2010 habe ich das Ganze in einem Buch zusammengefasst. Meine „Schoko-Diät“ – was jetzt allerdings nicht bedeutet, dass man nur Schokolade essen soll. Aber die dunkle Schokolade dient tatsächlich sehr als Hilfestellung, weil sie nicht nur den Appetit zügelt, sondern auch glücklich und zufrieden macht. Je hochprozentiger, desto besser. Prominent zu sein kann ja auch Schattenseiten haben.

Nervt es Sie manchmal, nirgendwo unerkannt hingehen zu können?
Um ehrlich zu sein, gehe ich nicht mit dem Bewusstsein durchs Leben, dass ich Ruth Moschner, die Moderatorin, bin. Wenn ich nicht arbeite, dann vergesse ich immer, dass man mich kennt, und bin jedesmal überrascht. Aber grundsätzlich finde ich es total nett, wenn Leute auf einen zukommen und einem mitteilen, dass sie die eigene Arbeit toll finden. Deshalb macht man das doch auch. Und es ist klasse, dass die Zuschauer so auch ein Gesicht bekommen. Lustig war zum Beispiel, als ich mal in einer Hotline meinen Namen buchstabierte und die Dame nur meinte, „so wie Ruth Moschner“? Da musste ich echt schmunzeln. Die einzige Gelegenheit, bei der es mir tatsächlich zu viel wird, ist, wenn man auf öffentlichen Toiletten angesprochen wird. Das ist mir dann doch zu privat.

Bei „Grill den Henssler“ tragen Sie immer schöne und sexy Kleider. Was trägt die private Ruth Moschner?
Ich liebe privat ebenfalls Kleider, trage aber auch gerne Jeans. Meine große Liebe seit zwei Jahren sind Jumpsuits, einfach unglaublich praktisch, weil man mit einem Teil komplett angezogen ist. Ich habe mich lange nicht rangetraut, weil ich jetzt keine Modelfigur habe, aber es gibt tolle Schnitte eben auch für weibliche Figuren.

Was ist Ihr ganz persönliches Schönheitsrezept?
Hm ... ich denke, das Wichtigste ist tatsächlich eine Art Glücks-Bewusstsein. Unzufriedenheit und Meckerei lassen die Mundwinkel auf Dauer doch nur runterhängen – und das sieht irgendwie doof aus. Obwohl, natürlich lästere ich auch mal mit meinen Mädels über irgendwelche Trashpromis – ist schließlich auch eine Form von Detox. Ein Augenblick mit guten Freunden kann einem schon eine ordentliche Dosis Glück verpassen.

Von | Fotos: Bernd Jaworek

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