Tanja Szewczenko

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Tanja Szewczenko

Die gebürtige Düsseldorferin begeisterte das Publikum als erfolgreiche Eiskunstläuferin – national wie international. Nach der Beendigung Ihrer Sportlerkarriere startete sie als Schauspielerin durch und wirkte in zahlreichen Film- und Theaterprojekten mit. Im Juni 2018 war sie als Stargast auf der COSMETICA Frankfurt. Vor ihrem Auftritt hatten wir die Gelegenheit, mit ihr zu sprechen.

Liebe Frau Szewczenko, Sie sind zwar erst kurz vor unserem Interview auf der COSMETICA Frankfurt angekommen, aber konnten Sie doch schon einen kleinen Eindruck von unserer Fachmesse gewinnen?

Ja, bereits während ich hier durch die Hallen gelaufen bin, konnte ich schon so einiges entdecken, was mir gefiel. Zum Bereich Beauty gehört ja unglaublich viel und daher ist es für mich sehr spannend zu sehen, was hier alles angeboten wird. Es wirkt einladend auf mich und ich werde bestimmt noch den einen oder anderen guten Tipp erhalten.

Ist das die erste Beauty-Messe, auf der Sie als Stargast auftreten, oder haben Sie auch schon andere kennengelernt?

Ich stehe jetzt bald ein Vierteljahrhundert in der Öffentlichkeit und in der Zeit war ich natürlich schon auf verschiedenen Messen zu Gast. Aber zumindest in den letzten zehn Jahren war ich, so glaube ich, nicht auf einer Kosmetik-Messe. Es ist also doch wieder eine kleine Premiere für mich.

Sie waren viele Jahre als Eiskunstläuferin sehr erfolgreich. Hat der  Leistungssport Ihre Füße stark strapaziert?

Als aktiver Eiskunstläufer musste man so einiges ertragen und ich hatte natürlich auch Verletzungen an meinen Füßen. Glücklicherweise gehöre ich aber nicht zu den Sportlern, die durch das Eiskunstlaufen hässliche Füße bekommen haben. Typisch war z. B. ein bräunlicher Hornhautring, der sich bei uns um die Fußfesseln gebildet hatte. Das kam durch das Einschnüren der Schlittschuhe, denn diese saßen am Gelenk sehr fest. Gleichzeitig musste aber auch für die Sprünge eine gewisse Beweglichkeit gesichert sein. Ich durfte diesen Hornhautring damals nicht entfernen, weil er eine wichtige Schutzfunktion erfüllte und mich vor blutigen Haut- oder Druckstellen bewahrte. Nach meiner Sportlerkarriere ist dieser Ring dann aber durch gute Pflege und konsequentes Eincremen wieder verschwunden.

Sie haben sich nach der Beendigung Ihrer Sportlerkarriere als Schauspielerin etabliert. Können Sie am Set Einfluss darauf nehmen, welche Produkte in der Maske für Sie verwendet werden sollen?

Grundsätzlich ist es wichtig, dass die Visagisten Produkte einsetzen können, die kameratauglich sind. Dennoch wird natürlich immer abgefragt, ob Unverträglichkeiten bestehen. Momentan arbeite ich in einer Produktion, wo die Visagisten Kosmetikprodukte von unterschiedlichen Anbietern dabei haben. Es geht schließlich darum, für jeden Darsteller das optimale Make-up zu finden. Für jede Hautfarbe und jeden Hauttyp muss etwas dabei sein. Und besonders die Verträglichkeit ist dabei von großer Bedeutung, denn am Set ist man jeden Tag über mehrere Stunden geschminkt. Da braucht man dann natürlich auch qualitativ hochwertige Produkte.

Haben Sie eigentlich ein Beauty-Geheimnis, mit dem Sie sich schön und fit halten?

Wichtig sind für mich zunächst die Basics, das heißt ausreichend Schlaf und viel Wasser trinken. Nach dem Abschminken lege ich mir gerne einen warmen Waschlappen auf mein Gesicht, damit sich die Poren öffnen, die Make-up-Reste entfernt werden und die Pflegeprodukte anschließend besser einziehen können.

Was gibt Ihnen Kraft und tut Ihnen gut, wenn Sie Zeit zum Entspannen haben?

Viel Kraft schöpfe ich natürlich aus meiner Familie, aber ich gehe auch sehr gerne an die frische Luft. Zu Hause haben wir uns zudem einen kleinen Wellnessbereich mit Sauna und Whirlwanne eingerichtet. Vor der Sauna trage ich gerne ein duftendes Peeling auf, z. B. mit Honig. Nach dem Saunieren dusche ich mich schön ab und fühle mich dann wie neugeboren. Und in der Whirlwanne genieße ich überwiegend basische Bäder.

Gibt es ein Beauty-Must-have, ohne das Sie nicht aus dem Haus gehen?

Ich habe meistens eine Handcreme dabei, da ich zu trockenen Händen neige. Da ich berufsbedingt viel in der Maske bin, kann ich dort auf die Pflegeprodukte der Visagisten zurückgreifen und muss nicht allzu viel in meiner Tasche mitnehmen. Das wäre garantiert anders, wenn ich diese Möglichkeit nicht hätte.

Von | Fotos: Steffi Henn

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