Tessa Mittelstaedt

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Tessa Mittelstaedt

... ist vielen u. a. bekannt durch ihre Rolle als Franziska Lüttgenjohann im Tatort Köln an der Seite von Klaus J. Berendt und Dietmar Bär, die sie 14 Jahre lang verkörperte. Darüber hinaus findet sich die Schauspielerin auf der Theaterbühne ebenso wieder wie in verschiedenen TV-Produktionen. Zuletzt war die 45-jährige, gebürtige Hamburgerin im September im ZDF zu sehen in der Verfilmung von Cecelia Aherns „In deinem Leben“.

Welche kosmetischen Produkte haben Sie immer dabei, wenn Sie unterwegs sind?

Ich kann das Haus nicht verlassen ohne Lippenpflege und Handcreme. Bei Kosmetikprodukten achte ich besonders darauf, dass keine Parabene enthalten sind.


Kommt es auch vor, dass Sie ungeschminkt vor die Tür treten?

Stetig! Ich habe beruflich so viel mit Make-up zu tun, dass ich es großartig finde, wenn meine Haut atmen darf. Ich habe mich lieben gelernt, so wie ich bin. Was die Hautpflege betrifft, verwende ich eine Augencreme sowie eine entsprechende Gesichtscreme.


Gibt es bestimmte Rituale in Ihrem Tagesablauf, die Ihnen wichtig sind?

Das erste morgens ist eine Tasse Espresso von meinem Mann gemacht. Dann kommen die Kinder und es wird gekuschelt und gekitzelt. Diese Zeit genieße ich unendlich. Danach richte ich das Frühstück. Erst wenn die Kinder in der Kita sind und ich wieder zu Hause bin, habe ich Zeit für mich.

Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Mamasein und Job?

Mein Mann und ich sind beide als Schauspieler tätig. Seit die Kinder da sind, kam es zwar öfter vor, dass wir ein gutes Timing hatten, eine Art Staffelstab-Übergabe, aber ganz ohne Unterstützung von außen geht es nicht. Wir haben ein Netzwerk aus Babysittern, Paten und Eltern befreundeter Kinder, die uns tatkräftig unter die Arme greifen.

Was sagen Sie, wenn Ihre drei- und fünfjährigen Kinder fragen, was Sie arbeiten?

Als die Kinder noch Babys waren, habe ich sie natürlich mit ans Set genommen. Als sie älter waren, mit ins Tonstudio. Ich habe mich ihnen vor dem Mikrofon gezeigt. So konnten sie sich ein Bild machen. Das ist ein Bild, das sie sich vorstellen können. In einem Wimmelbuch von Ali Mitgutsch gibt es außerdem eine Szene, in der ein Film gedreht wird. Da haben sie gesehen, was man für Dreharbeiten so braucht. Außerdem zeigen wir den Kindern oft Fotos von Kostümen, die wir bei Dreharbeiten tragen. Gerade mein Ältester ist begeistert, wenn sein Papa eine Polizeiuniform trägt. Ich erkläre ihnen, dass ich gerne arbeite, dass es mir wichtig ist: Ich bin Mama, Frau und Schauspielerin. Das verstehen sie.

Worauf legen Sie besonderen Wert beim Thema Ernährung?

Ich kaufe unterschiedlich ein, das hat zeitliche und logistische Gründe. Manchmal kaufe ich Bioprodukte aus dem Supermarkt, wenn ich es in den Bioladen schaffe, freue ich mich doppelt und dreifach. Hauptsächlich kocht mein Mann, und das sehr lecker. Wir essen wenig Fleisch, dafür viel Obst, Gemüse, Fisch, Vollkornbrot, Nüsse und Pasta.

Stört es Sie, wenn Sie auf Ihre Tatort-Rolle der Franziska angesprochen werden?

Nein, ganz im Gegenteil. Meistens höre ich „Du fehlst!“. Andere sagen, dass der Köln-Tatort nicht mehr ist, was er war, seit dem Weggang von Franziska. Ich freue mich darüber, weil ich mich mit der Rolle in die Erinnerung der Zuschauer gespielt habe.


An welchen beruflichen Projekten arbeiten Sie zur Zeit? Worauf dürfen sich Ihre Fans freuen?

Im Moment drehe ich einen Tatort mit dem Frankfurter Team und den Kommissaren Anna Janneke und Paul Brix. Das wird eine sehr spannende Sache.

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