Vanessa May

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Vanessa May

Sie wurde 1992 in Backnang/Baden-Württemberg geboren. Von 2012 bis 2015 war sie Sängerin der Schlagerband Wolkenfrei, dann startete sie eine Solo-Karriere. Aktuell arbeitet die Echo-Preisträgerin an ihrem sechsten Album. Außerdem wirkte sie in diversen TV-Shows mit, u. a. als Jury-Mitglied bei „Deutschland sucht den Superstar“. Gerade hat Vanessa mit alverde ihre erste eigene Naturkosmetiklinie herausgebracht.

Wie viel Vanessa Mai steckt in den Produkten Ihrer neuen Naturkosmetiklinie?
Sehr viel! Die Entwicklung war ein längerer Prozess, verbunden mit einem intensiven, freundschaftlichen Austausch. Von den Produktarten über die Gerüche bis hin zu den Beschreibungen auf den Verpackungen hatte ich überall meine Finger im Spiel. Das ist mir sehr wichtig.

Warum gerade Naturkosmetik?
Ich benutze seit mehreren Jahren privat fast ausschließlich Naturkosmetik und da tatsächlich alverde. Allgemein achte ich sehr darauf, mit wem ich kooperiere, denn ich möchte dafür auch mit vollem Herzen einstehen können. Als der Kontakt mit alverde zustande kam, war mir schnell klar: Das passt perfekt!

Sind Sie ein Kosmetik-Junkie?
Das würde ich nicht sagen. Ich halte sehr viel von Natürlichkeit. Aber ich brauche meine Hautpflege und ohne Handcreme gehe ich auch nicht vor die Tür.

Wie sieht Ihre Hautpflege-Routine aus?
Egal, wie spät es nach Auftritten wird, ich schminke mich immer noch ab. Und zwar sehr gründlich in mehreren Phasen: mit Öl-Pads, Abschminktüchern und Reinigungswasser.

Wie stehen Sie zu dekorativer Kosmetik?
Privat bin ich gern und oft ungeschminkt, da gönne ich meiner Haut die nötige Erholung. Manchmal kommt es aber auch vor, dass mein Mann mich zum Essen ausführt oder ich mich einfach nach etwas Wimperntusche, Lidschatten und Bronzer fühle.

Welche Styles mögen Sie besonders?
Den natürlichen Look, leicht glowy. Ich liebe es aber auch, wenn wir Frauen ab und zu auf die Kacke hauen, mit Smokey Eyes und auffälligeren Farben.

Nehmen Sie auch die Hilfe professioneller Beauty-Dienstleister in Anspruch?
Für die Bühne geht es nicht ohne professionellen Make-up-Artist, aber im Privaten mache ich alles allein.

In Ihrem neuen Song „Beste Version“ beschäftigen Sie sich mit Selbstliebe und Selbstakzeptanz. Im Video sind Darsteller zu sehen, die keinen gängigen Schönheitsidealen entsprechen. Das sind ganz ungewöhnliche Töne für einen Schlager!
Ich denke nicht in Genres und mache auch keine Musik für Schubladen. Der Song ist meine Hymne ans Anderssein mit einem Appell, der heute vielleicht wichtiger ist als je zuvor: Es ist okay, dass du nicht wie die anderen bist!

In einem Instagram-Post bekannten Sie sich kürzlich mit sehr offenen Bildern und Worten zu Ihren körperlichen Schwachstellen. Hat das einen besonderen Grund?
Ich bin in engem Austausch mit meinen Fans und kenne ihre Probleme. Viele leiden unter unserer 24/7-Bewertungskultur und diesem ständigen Vergleichswahn durch Instagram & Co. Ich habe gelernt, dass das Streben nach körperlicher und innerer Perfektion auf Dauer unglücklich macht. Und ich möchte andere dazu ermutigen, zu sich selbst zu stehen.

Wie definieren Sie Schönheit?
Sie ist etwas sehr Subjektives und definitiv nichts Optisches. Für mich sind Menschen schön, die zu ihren Makeln und Macken stehen und damit positiv umgehen, Freude versprühen, warmherzig und unvoreingenommen sind.

Was ist Ihr Geheimtipp für gutes Aussehen?
Ein ehrliches Lächeln.

Das Interview ist erschienen in der Fachzeitschrift KOSMETIK international, Ausgabe 7/2019.

Von | Fotos: alverde

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