... Darmstadt?

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Wissenschaft, Kultur und Jugendstil: Diese drei Begriffe charakterisieren kurz und knackig, was in Darmstadt „Sache ist“. Kommen Sie mit uns in die südhessische Stadt, die Besuchern und Einwohnern viel zu bieten hat.

Russische Kapelle
Die prachtvolle Russische Kapelle
Darmstadtium
Wissenschafts- und Kongresszentrum: das Darmstadtium
Ernst-Ludwig-Haus
Jugendstil auf der Mathildenhöhe: Das Portal des Ernst-Ludwig-Hauses wird von zwei eindrucksvollen Steinfiguren flankiert
Haus der Geschichte
Sehenswert: das Haus der Geschichte
Jagdschloss Kranichstein
Markantes Detail: die Sonnenuhr am Jagdschloss Kranichstein
Ludwigsmonument
Großherzoglicher Blick: das Ludwigsmonument auf dem Luisenplatz
Residenzschloss
Wochenmarkt vor dem Residenzschloss in der Stadtmitte
Rosendom Kranichstein
Der Rosendom im idyllischen Park Rosenhöhe
Staatstheater
Das Staatstheater wurde von 2002 bis 2006 grundlegend saniert
Anabelle Scheer
Anabelle Scheer schätzt die Überschaubarkeit und das kulturelle Angebot der Stadt

Wenn Sie Ihre Sightseeingtour in der Innenstadt starten, dann gehen Sie doch einfach mal der Nase nach – und zwar der des „Langen Ludwig“. Das fast 40 Meter hohe Standbild des Großherzogs Ludewig I. auf dem Luisenplatz weist Ihnen zunächst den Weg in Richtung Stadtschloss und Marktplatz. Im benachbarten Hessischen Landesmuseum können Sie z. B. das „Hessische Urpferdchen“ bestaunen, das in der zum UNESCO-Welterbe zählenden Grube Messel nordöstlich von Darmstadt gefunden wurde. Direkt neben dem Museum stoßen Sie auf das „Haus der Geschichte“, ein imposantes klassizistisches Theater, das u. a. das Hessische Staatsarchiv Darmstadt beherbergt. Kurz darauf passieren Sie die Technische Universität und das „Darmstadtium“, ein modernes Wissenschafts- und Kongresszentrum.

 

Altehrwürdige Höhe

Nach einem kleinen Fußmarsch erreichen Sie dann das Wahrzeichen der einstigen Residenzstadt: die Mathildenhöhe mit den beeindruckenden Jugendstil-Häusern in der Künstlerkolonie. Unter der Mathildenhöhe befindet sich übrigens auch ein weitläufiges Kellergewölbe, das Mitte des 19. Jahrhunderts von Brauereien zur Lagerung ihres Bieres erbaut wurde. Besucher sollten diese „Unterwelt“ unbedingt im Rahmen einer Führung erkunden, denn in der kühlen Düsternis kann man ganz leicht die Orientierung verlieren.

 

Insider-Perspektive

Unweit der Mathildenhöhe betreibt Anabelle Scheer ihr Institut. Sie lebt und arbeitet gerne in Darmstadt, denn hier findet sie alles, was sie braucht. Die Stadt ist grün und auch ohne Auto kommt man überall gut hin. Ein Erholungsort ist für die Kosmetikerin das Oberfeld in Verbindung mit der Rosen- und Mathildenhöhe. Sie liebt zudem ausgiebige Spaziergänge zur Ludwigshöhe. Der Weg dorthin verläuft über den internationalen Waldkunstpfad, vorbei an Goetheteich und Goetheturm bis hin zum Ludwigsturm. „Dort oben hat man bei gutem Wetter einen schönen Rundblick über die Stadt, den Odenwald, die Bergstraße und die Rheinebene. Und in der Ludwigsklause gibt es den besten selbstgemachten Kuchen“, schwärmt Scheer.

 

Kulinarische Gaumenfreuden

Zum Einkehren empfiehlt die Darmstädterin das traditionsreiche Brauhaus Grohe, in dem man Bier und hessische Spezialiäten genießen kann. Gerne sitzt sie auch im Café „Woog“, das sich am „Großen Woog“ befindet, einem idyllischen Badesee inmitten der Stadt. Musikfans kommen z. B. im Achteckigen Haus und in der Centralstation auf ihre Kosten. Aber auch ein Theaterbesuch lohnt sich, das Spektrum reicht vom Staatstheater bis hin zur Kleinkunst. Vielleicht ergattern Sie ja Karten für eine unterhaltsame Vorführung in der Comedy Hall, zu deren Ensemble u. a. das erlebnishungrige Schwein „Erwin“ und die beiden zänkischen Ratten „Abrazzo“ und „Körbel“ gehören.

Von | Fotos: Fotolia (5x)/Fotolyse, kathijung, aro49, greenpapillon, JuergenL; Ulrich Mathias (5x), Anabelle Scheer

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