... Wismar?

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„Alter Schwede!“: In der Geschichte Wismars haben die Skandinavier eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und dort bis heute ihre Spuren hinterlassen. Begleiten Sie uns in die Hansestadt mit Flair, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Das Wassertor am Hafen
Sprichwörtlich: das Restaurant „Alter Schwede“ mit dem gotischen Backsteingiebel
Wahrzeichen im Hafen: die Schwedenköpfe mit ihrer barocken Bemalung
Wismars klassizistisches Rathaus an der Nordseite des Marktplatzes
Der Renaissancegiebel des Schabbellhauses ist ein Hingucker
Der Renaissancegiebel des Schabbellhauses ist ein Hingucker
Imposanter Blick auf die Kirche St. Georg aus dem 13. Jahrhundert
St. Nikolai an der Grube wurde dereinst als Kirche der Seefahrer und Fischer errichtet
Der Marktplatz mit der „Wasserkunst“
Ewa Maria Röpcke, Petra Konertz und Petra Pamperin (v. l.) fühlen sich in Wismar sehr wohl

Beginnen wir zunächst mit einer Legende: Angeblich soll der berüchtige Seeräuber Klaus Störtebeker in Wismar geboren worden sein. Wirklich gesichert ist das allerdings nicht. Fakt ist aber, dass die Hansestadt an der Ostsee über zwei Jahrhunderte lang zum Königreich  Schweden gehörte. Die „Nordlichter“ sind dort noch immer präsent – und das nicht nur in Form der bunten Schwedenköpfe im Hafen. Alljährlich zieht auch das mehrtägige Schwedenfest im Spätsommer zahlreiche Besucher in die geschichtsträchtige Stadt. Wismar ist ein beliebtes Reiseziel, was natürlich auch auf die TV-Serie „Soko Wismar“ zurückzuführen ist. In Stadtrundgängen können Fans die Drehorte entdecken und den Geschichten vom Filmset lauschen.

Zeit für Entdeckungen

Beim Streifzug durch die Altstadt stoßen die Besucher immer wieder auf prächtige Giebelhäuser, das klassizistische Rathaus auf dem Marktplatz hingegen bildet dazu einen interessanten Kontrast – genau wie die gegenüber befindliche barocke „Wasserkunst“, die bis 1897 zur Trinkwasserversorgung der Stadt diente. Beeindruckend sind auch die imposanten gotischen Backsteinkirchen St. Georg, St. Marien und St. Nikolai. Von der Marienkirche steht nur noch der 80 Meter hohe Turm, denn das Langschiff wurde im Zweiten Weltkrieg fast komplett zerstört. Einen großartigen Blick über Wismar und Umgebung bietet die Aussichtsplattform auf dem Westturm der Georgskirche. Und in der Nikolaikirche staunen die Besucher u. a. über deren barocke Innengestaltung. Hierzu zählt auch der prachtvolle, sorgfältig restaurierte Epitaph von David Mevius, einem der bedeutendsten nordeuropäischen Juristen des 17. Jahrhunderts.

Umweit der Georgskirche betreibt Petra Pamperin ihre „Wellness- & Gesundheitsinsel Wismar“ (www.wellness-insel-wismar.de). Die gebürtige Wismarerin hatte ihr Institut vor 12 Jahren gegründet und sorgt nun gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen Petra Konertz und Ewa Maria Röpcke für die Schönheit und das Wohlbefinden ihrer Kunden. Wismar ist für die drei Frauen eine kleine, gemütliche und lebendige Stadt mit viel Lebensqualität. Der Weg vom Institut ins Stadtzentrum ist nicht weit und auch der Hafen mit den Speichergebäuden ist zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar. Petra Konertz schätzt die Atmosphäre des Hafens, der den Blick auf die Ostsee öffnet. In ihrer Freizeit zieht es die Kosmetikerinnen in das Café Glücklich oder das Café Fürstenhof. Gerne verweilen und entspannen sie in dessen üppig begrünten Hinterhof. Für hungrige Besucher empfehlen sie das Restaurant „Frische Grube“. Dieses biete eine abwechslungsreiche Speisekarte, die leckeren Gerichte würden aus frischen, hochwertigen Lebensmitteln zubereitet. Apropos „Soko Wismar“: Für die Kosmetikerinnen wäre es eigentlich an der Zeit, mal einen Kriminalfall im Wellness-Institut spielen zu lassen. Über die Umsetzung und die Ausgestaltung des Tatorts hätten sie sich selbstverständlich auch schon so ihre Gedanken gemacht.

Reise in die Vergangenheit

Sie möchten noch einen ganz besonderen  Augenblick in Wismar erleben? Dann spazieren Sie am Abend abermals durch die Gassen der Altstadt, nachdem Sie tagsüber die Sehenswürdigkeiten Wismars erkundet, eine Hafenrundfahrt unternommen und sich in einem schönen Lokal gestärkt haben. Lassen Sie in der Dämmerung Ihren Blick über das schimmernde Kopfsteinpflaster schweifen und bewundern Sie die alten Gebäude. Wetten, dass Sie sich in diesem Moment nicht wie im 21. Jahrhundert fühlen?

Von | Fotos: Fotolia (3x)/Scanrail, etfoto, shorty 25; Hansestadt Wismar/H.Volster, A. Rudolph, Pagels MR; TZ Wismar Dock 30; Wellness- & Gesundheitsinsel Wismar

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