Permanent Make-up

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Permanent Make-up

Es erspart das Neu- und Nachschminken und verwischt auch beim Schwitzen und Schwimmen nicht: Permanent Make-up definiert die Gesichtszüge, die dadurch ausdrucksvoller wirken.

Wer sich für ein dauerhaftes Make-up entscheidet, hat lange etwas davon, denn eine solche Pigmentierung verblasst erst nach etwa drei bis fünf Jahren. Deshalb sollte diese unbedingt durch einen Profi erfolgen, der sie fachgerecht und präzise ausführen kann. Entsprechend qualifizierte Permanent Make-up-Artisten arbeiten in der Regel in Kosmetikstudios unter strengen hygienischen Auflagen und ihr Behandlungsspektrum kann dabei – je nach Spezialisierung – durchaus vielfältig sein, wie die folgenden Beispiele zeigen:

  • Augenbrauen: Neugestaltung; Auffüllen und Betonen der Konturen

  • Augen: Wimpernkranzverdichtung, Lidstrich

  • Lippen: optische Verkleinerung bzw. Vergrößerung; Verstärkung und Verbesserung der Lippenkonturen; Lippenauffüllung
  • Platzierung eines Schönheitsflecks oder von Sommersprossen (Freckling)
  • Simulation von Haarstoppeln (Permanent Microstubbling) oder partielles Einfärben von lichten Stellen (Permanent Hair Densification) auf der Kopfhaut
  • Imitation von Brustwarzen
  • Kaschieren von Narben

Wie wird ausgebildet?

Die Qualifikation zum Permanent Make-up-Artist erfolgt im Rahmen einer intensiven und praxisorientierten Weiterbildung, für die eine Ausbildung zur Kosmetikerin Voraussetzung ist. Der zukünftige PMU-Spezialist muss das dauerhafte Make-up individuell an das Gesicht seines Kunden anpassen, was nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch einen professionellen Blick für eine harmonisch-ästhetische Gestaltung voraussetzt. Die Fortbildung umfasst dabei sowohl die für die Ausübung geltenden gesetzlichen Vorgaben als auch wirtschaftliche Aspekte wie etwa die Kalkulation von Preisen. Angehende PMU-Artists werden darüber hinaus in den Bereichen Hygiene, Dermatologie und Anästhesie unterwiesen, zu den Lerninhalten zählen außerdem Farbenkunde, Pigmentierungen, Gerätekunde und Grundlagen in Chemie. Die Ausbildungskonzepte der Schulen und Academys variieren, daher sollte man sich über die Kursangebote vor Beginn der Fortbildung erst einmal gut informieren. Zumeist wird mit einer Basisausbildung begonnen, die durch weiterführende Unterrichtsmodule intensiviert werden kann. Auch Spezialisierungen sind möglich.

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Fotos: stock.adobe.com/New Africa

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