Eine Branche wird vergessen: VCP wendet sich erneut an Minister Altmaier

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Eine Branche wird vergessen: VCP wendet sich erneut an Minister Altmaier

Die Verlängerung des Lockdowns bis 10. Januar hat die Branche schwer getroffen. Denn während Friseursalons auch weiterhin geöffnet bleiben dürfen, sind Kosmetikinstitute von den Corona-Maßnahmen betroffen. Der Verband Cosmetic Professionals (VCP) kritisiert die Regelungen und wendet sich erneut in einem offenen Brief an Bundesminister Peter Altmaier (CDU).

"Sehr geehrter Herr Bundesminister Altmaier,

der VCP - Verband Cosmetic Professional  repräsentiert die überwiegend mittelständisch geprägten Hersteller der Professionellen Dienstleistungskosmetik in Deutschland und insofern mittelbar auch knapp 50.000 Kosmetiker*innen. Letztere sind, außer in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen, Saarland und Schleswig-Holstein, seit dem 02. November 2020 geschlossen.

Dies bedeutet schon den zweiten Lockdown innerhalb eines halben Jahres. Im Frühjahr haben die Kosmetikinstitute dies noch mit finanziellen Reserven und zum Teil auch mit Fördermitteln des Bundes und der Länder abwettern können. Aber jetzt geht es an mehr als „nur“ an’s Eingemachte. Jetzt steht das Wasser bei vielen Kosmetiker*innen Unterkante Oberlippe. Und das schlägt letztlich komplett auf die Lieferanten durch.

Da helfen dann auch keine November- und Dezemberhilfen mehr; wenn sie denn überhaupt kommen."

Lesen Sie den vollständigen Brief unter diesem Link.

Fotos: stock.adobe.com/fizkes

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