„Uns reicht’s jetzt“: KosmetikerInnen demonstrieren

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„Uns reicht’s jetzt“: KosmetikerInnen demonstrieren

Der Corona-Lockdown wird bis zum 7. März verlängert. Allerdings dürfen ab dem 1. März Frisöre unter Auflagen wieder öffnen, Kosmetikinstitute hingegen bleiben weiterhin geschlossen. Der Unmut unter den Betroffenen wächst. Unter dem Motto #beautybranchestehtauf demonstrierten sie nun für ihr Recht auf Wiedereröffnung.

Das Hygienekonzept für Frisöre sieht folgendes vor: Der Zustrom von Kunden soll mit Reservierungen gesteuert werden. Zudem soll es eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken geben. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Entscheidung verteidigt, Friseursalons früher zu öffnen. "Sie hat auch etwas mit – für die einen – Hygiene, aber auch mit Würde zu tun in diesen schwierigen Zeiten", sagte Söder nach den Bund-Länder-Beratungen am Mittwochabend in Berlin.

„Uns reicht’s jetzt langsam“, sagt Karin Huber-Ittlinger, Kosmetikerin und Drogistin Sie und ihre KollegInnen können die Entscheidung der Regierung nicht nachvollziehen. „Gerade wir sind doch DIE Branche, die sicher und hygienisch arbeitet!“ Um sich noch mehr Gehör zu verschaffen, trafen sich am 9. Feburar 2021 in München rund 50 Beauty-Profis zu einer Demo gegen weitere Schließungen ihrer Betriebe. „Wir werden viel zu oft übersehen und als nicht relevant bezeichnet. Es ist jedoch eine Tatsache,  dass es von jeher unsere Aufgabe war und ist,  für die Gesunderhaltung der Haut zu sorgen und somit  zum Wohlbefinden der Kunden beizutragen", klagt Huber-Ittlinger. „Wir erwarten uns von der Bundesregierung dass sie endlich anerkennt, dass es in unserer Branche so gut wie keine Infektionszahlen gibt.“

Das ganze Interview sehen Sie auf YouTube unter diesem Link.

Quelle: www.ganz-muenchen.de

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