Laune gut, alles gut!

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Laune gut, alles gut!

Es muss ja nicht gleich ein Road-Trip sein. Aber die Erinnerung an einen schönen Moment löst Glücks-Gefühle aus. Und die wiederum machen uns stark und leistungsfähig.

Um qualitativ und quantitativ gute Arbeit zu leisten, brauchen wir eine positive Stimmung. Das ist hinlänglich bekannt und bewiesen. Ob wir Pläne schmieden oder mit Kunden telefonieren: Gute Stimmung unterstützt unser Schaffen und hilft uns, unsere Ziele zu erreichen. Eine verdrießliche Laune hingegen behindert unsere Arbeit und erschwert unser Leben. Es ist also sinnvoll, bewusst auf die eigene Stimmung zu achten und diese positiv zu beeinflussen. Ich möchte Ihren Blick deshalb auf einige Möglichkeiten richten, die Ihnen helfen können.

Gute-Laune-Kick

„Energiespritzen“, wie ich sie nenne, geben mir kurzfristig gute Stimmung und unterstützen mich, wenn ich unmittelbar meine Grundhaltung verbessern möchte, weil ein wichtiger Termin oder eine bedeutende Aufgabe ansteht. Probieren Sie aus, was Ihnen hilft.

  •     Achten Sie auf Ihre Körperhaltung: Wenn wir uns aufrecht hinstellen, Brust raus, Kopf nach oben und Blick selbstbewusst nach vorne gerichtet, geht es uns gleich viel besser.
  •     Manchmal hilft es, sich einfach auf seinen Bürotisch zu stellen, um wieder Überblick und damit Souveränität über das eigene Aufgabengebiet zu bekommen.
  •     Sollten Sie ein Stück Natur von der Arbeit aus schnell erreichen können: Gehen Sie dorthin und gehen Sie mit erhobenem Haupt ein paar Minuten. Die Frische und die Bewegung tun unheimlich gut. Damit Sie dabei nicht ins Grübeln kommen: Achten Sie auf Ihre Atmung. Wie von selbst wird diese deutlich langsamer werden.
  •     Sie haben keine Zeit für einen kurzen Spaziergang? Dann öffnen Sie Ihre Bürofenster, lassen Sie frische Luft rein und räumen Sie Ihren Schreibtisch auf. Luft, Bewegung und Ordnung – das sind drei hervorragende Stimmungsaufheller.
  •     Versuchen Sie es mal mit einer Bauchmeditation: Dabei setzen Sie sich aufrecht hin, atmen langsam tief ein und tief aus. Stellen Sie sich beim Einatmen vor, wie Sie die Kraft Ihrer Umgebung aufsaugen, während Sie sich beim Ausatmen von Ihren Sorgen und verdrießlichen Gedanken befreien.
  •     Vielleicht haben Sie schon lange nichts mehr gegessen oder getrunken? Dann beißen Sie in einen Apfel oder trinken Sie ein Glas Wasser und schon geht es wieder besser.
  •     Womit Sie Ihre Laune ebenfalls heben können, ist Musik. Singen Sie ein Liedchen oder summen Sie vor sich hin. Sollten Sie, wie ich, kein Gesangstalent sein – macht nichts: Wenn ich allein im Auto sitze, störe ich ja keinen. Unterstützt werden meine Gesangseinlagen durch meine „Motivationssongs“: eine Sammlung unterschiedlicher Lieder, die ich gerne mitsinge und die mich positiv stimmen. Diese Playlist ist bei meinen Autofahrten stets dabei.

Erfolge dokumentieren

„Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an“ – dieses Zitat von Mark Aurel bringt es auf den Punkt: Wer positiv gestimmt sein möchte, braucht positive Gedanken. Leichter gesagt als getan, wenn man fortwährend mit Problemen, Schwierigkeiten und negativen Nachrichten konfrontiert wird. Doch hier kann eine „Liste der Erfolge“ Abhilfe schaffen. Falls Sie noch keine haben, sollten Sie sich so eine Sammlung anlegen. Dokumentieren Sie, was Ihnen super gelungen ist, worüber Sie sich so richtig gefreut haben, welche Glücksmomente Sie genossen haben.

Kostbare Bilder

Eine ähnlich positive Wirkung hat es, sich intensiv an einen wunderschönen Moment zu erinnern. Ich selbst erinnere mich etwa sehr gerne an einen Abend mit meiner Frau am Gardasee. Wir saßen zu zweit am Strand, und das Babyphone versicherte uns, dass unsere Tochter in Ruhe schläft. Wir genossen die Ruhe, da alle anderen Hotelgäste sich lieber in der Bar aufhielten, blickten auf den See und lauschten den Wellen. Wir waren einfach nur glücklich, für uns zu sein, einen Cocktail zu genießen und den Zauber des Moments aufzusaugen. Dieses Bild hat sich bei mir verankert, und immer wenn ich es abrufe, muss ich lächeln.
Wenn es Ihnen schwer fällt, solche Bilder ins Bewusstsein zu holen, dann schauen Sie sich stattdessen Fotos an, die positive Gefühle bei Ihnen auslösen. Stellen Sie sich einen Ordner mit den schönsten Bildern Ihrer Reisen, Erfolge, Erlebnisse oder Ihrer Familie und Freunde zusammen. Dank Digitalfotografie und Smartphone können Sie dieses Fotoalbum immer bei sich tragen und erweitern. Oder Sie legen sich eine digitale Pinnwand (etwa bei Pinterest) mit Ihren persönlichen Energiespritzen an.
Eines sollten wir uns vor Augen führen: Eine gute Stimmung hilft uns, unsere Ziele zu erreichen. Und wer glaubt, man wäre erst gut gelaunt, wenn man das geschafft hat, der irrt. Unser Leben ist bestimmt durch den Weg zum Ziel; das Erreichen ist das i-Tüpfelchen. Daher ist es nur folgerichtig, dass wir stets auf unsere Stimmung achten und dies nicht in die Zukunft verschieben. Also: Nutzen Sie gleich eine Ihrer Energiespritzen!

Leitfragen für gute Laune

Ein funktionierendes Stimmungsmanagementbenötigt selbstverständlich auch die langfristige Perspektive. Folgende Fragen geben Ihnen dazu Anregungen:

  •         Wie kann ich meine Umgebung (z. B. Praxis, Büro, Bad oder Besprechungsraum) stimmungsfördernd gestalten?
  •         Achte ich darauf, ausreichend Kraft zu tanken? Was gibt mir Kraft? Wie kann ich Kraftquellen noch besser nutzen?
  •         Gönne ich mir persönliche Auszeiten? Habe ich „Kür-Termine“, auf die ich mich so richtig freue?
  •         Welche Rituale pflege ich, die mich mental stärken?
  •         Entwickle ich mich weiter? Was könnte ich hier aktiv tun?
  •         Mit welchen Menschen umgebe ich mich? Auf/über wen freue ich mich ganz besonders?
  •         Wie betrachte ich mein Leben: Sehe ich mich als Opfer der Umstände oder als Lebensgestalter?
  •         Komme ich regelmäßig in einen Arbeitsflow? Wie kann ich das weiter fördern?
  •         Bin ich mit meinen Lebensbereichen Beruf, Familie, Freunde, Gesundheit und Spiritualität zufrieden?
  •         Hat mein Leben für mich eine Bedeutung, einen Sinn, weshalb es sich zu leben lohnt?
Von | Fotos: Fotolia/ikostudio

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