Keine Experimente!

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Experiment Schmerzen

Es gibt Aufgaben, die sollte man dem Profi überlassen – wie beispielsweise Waxing oder Sugaring. Das bedeutet für Sie eine tolle Möglichkeit, Ihr Angebot zu erweitern! Warum, das erklärt Ina Landolfo.

Früher nur bei spezialisierten Studios möglich ist die Haarentfernung mit Wachs oder Zuckerpaste heutzutage eine gefragte Zusatzdienstleistung in Nagel-, Wimpern- oder Kosmetikstudios. Und das hat einen guten Grund: Dank der innovativen und neuen Methoden des Sugarings und Waxings lassen sich selbst kürzeste Härchen in der heutigen Zeit schnell und hocheffektiv entfernen. Dieses lukrative Zusatzgeschäft steigert zum einen die Kundenzufriedenheit und zum anderen natürlich auch den Umsatz des entsprechenden Studios. Ein gepflegtes Äußeres im Bereich Hände und Nägel hat sich längst auf den ganzen Körper ausgedehnt. Und wir sind mit unseren Behandlungen näher an diesem Thema, als wir manchmal denken.

Was brauche ich?

Aus kostentechnischen Gesichtspunkten ist eine Sugaring- oder Waxing-Schulung mit entsprechender Zertifizierung, die unabdingbar ist, überschaubar und für die meisten nicht mit großen finanziellen Aufwendungen verbunden. Auch muss keine Vielzahl von Produkten angeschafft werden. Eine kleine Waxing-Station oder ein kleiner Sugaring-Topf reichen häufig für den Einstieg völlig aus.

Gesichts- und Arm-Waxing kann jedes Nagelstudio auch ohne weitere Räumlichkeiten bedenkenlos anbieten und durchführen. Für die Ganzkörper-Enthaarung ist eine Kabine oder ein blickgeschützter Raum notwendig. Viele Firmen bieten Waxing- oder Sugaring-Schulungen in verschiedenen Schritten an. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es hilfreich ist, im Bereich Intim-Waxing eine separate Schulung zu absolvieren.

Fadentechnik

Ebenfalls lukrativ für das Zusatzgeschäft der Enthaarung ist der Besuch einer Fadentechnikschulung. Die Fadentechnik ist in Ergänzung zu Waxing und Sugaring in der Haarentfernung eine seit Langem bekannte, orientalische Methode, um auch feinste Flaumhärchen im Gesicht und am Körper mittels Faden zu entfernen. Die Nachfrage ist hier insbesondere im Bereich Augenbrauen groß, da das Augenbrauen-Styling in den letzten Jahren enorm an Wert gewonnen hat.

Inwiefern man also vereinzelt das Thema Waxing und/oder Sugaring aufgreift und anbietet, ist jedem freigestellt. Möglich ist, sich auf einzelne Bereiche zu konzentrieren, wie z. B. die Enthaarung des Gesichts, der Hände, der Arme oder des Augenbrauenstylings. Bei vorhandenen Räumlichkeiten kann das Angebot auf den ganzen Körper ausgedehnt werden.

Beim Waxing wird die Körperbehaarung mithilfe von Heiß- oder Kaltwachs entfernt. In professionellen Studios meist mit Heißwachs. Hierfür wird das Wachs auf mindestens 40 Grad erhitzt. Für diese Methode werden zudem  noch Vliesstreifen benötigt, um das Wachs wieder von der Haut zu entfernen. Das Wachs wird mit der Haarwuchsrichtung aufgetragen, der Vliesstreifen wird aufgelegt und gegen die Wuchsrichtung abgezogen. Das Wachs ist nicht wasserlöslich und wird mittels spezieller Öle abgereinigt.

Das Sugaring wird häufig als eine Variante des Waxings bezeichnet, doch das ist streng genommen nicht korrekt. Denn statt Wachs kommt beim Sugaring eine süße Zuckerpaste, auch Halawa genannt, zum Einsatz. Diese kann bereits ab 35 Grad verwendet werden, was der Körperwärme entspricht und sich nicht heiß anfühlt.

Die Zuckerpaste wird gegen die Wuchsrichtung der Haare aufgetragen und mit ihr abgezogen. Durch diese Technik sollen weniger Haare abbrechen und mehr Haare an der Wurzel entfernt werden. Die Zuckerpaste besteht aus natürlichen Inhaltstoffen: Zucker, Zitronensaft und Wasser. Deshalb eignet sich das Sugaring besonders für Allergiker und bei sehr empfindlicher Haut. Die Zuckerpaste ist wasserlöslich und lässt sich leicht von der Haut entfernen.

Sugaring versus Waxing

Zunächst einmal gibt es einen Vorteil, den beide Verfahren im Vergleich zu anderen Haarentfernungsmethoden teilen: Lästige Haare lassen sich damit für mehrere Wochen entfernen und die Schmerzen sind überschaubar und nehmen darüber hinaus von Behandlung zu Behandlung ab.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in HAND & NAILS 04/2019.

Von | Fotos: Fotolia/diego cervo

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