Kooperationspartner

Kooperationspartner

Foto: Dianaplusviki

Bei einem Kooperationspartner sollte es sich um jemanden handeln, der ähnlich aufgestellt ist wie man selbst. Dabei mal in eher ungewöhnliche Richtungen zu denken, kann sich lohnen. Die Kosmetikerin Diana Wicke von „Diana‘s Puderdose“ veranstaltet mit ihrer Schwägerin Charlott König, Inhaberin des Nähateliers „Nähliebe“, seit drei Jahren in Linden Events wie Babypartys und Aktionstage.

Frage: Wie kam es zu Ihrer Kooperation?
Charlott König: Ich bin mit meinem Nähatelier seit 2011 selbstständig. Als vor etwas mehr als drei Jahren klar war, dass sich meine Schwägerin Diana in denselben Räumlichkeiten selbstständig machen wird, kam die Frage auf, ob wir unsere Angebote miteinander kombinieren können.          
Diana Wicke: Ja, ich erinnere mich: Das war im gemeinsamen Weihnachtsurlaub an der Nordsee. Dort wurde die Idee der Kooperation geboren – aber es gab noch keinen ausgereiften Plan.

Frage: Und wie ging es dann weiter?
König: Wir veranstalteten für eine Freundin gemeinsam eine Babyparty – das war eine Art Probelauf.        
Wicke: Und danach machten wir noch zwei Events und stellten fest: Das kommt ganz gut an bei den Leuten!

Frage: Wie sind die Aufgaben bei so einem Event genau verteilt?
König: Ob Junggesellinnenabschied oder Babyparty: Wir beide empfangen die Gäste meist mit einem Sekt. Wie es weitergeht, entscheiden diese im Vorfeld. Oft ist es der Fall, dass das Event nachmittags stattfindet und es anschließend Kaffee und Kuchen gibt. Das Essen bringen die Gäste selbst mit. Danach erhält die zukünftige Braut oder die werdende Mama von Diana ihre gewünschte Kosmetikbehandlung, die 45 Minuten bis zu einer Stunde dauert. In dieser Zeit nähe ich mit den anderen Gästen. Ich habe schon alles vorbereitet und der Stoff ist zugeschnitten, sodass diese wirklich „nur“ noch nähen müssen. Das Nähobjekt kann eine Erstlingssaustattung bei einer Babyshower sein oder Accessoires, Ringkissen und Strumpfband bei einem Junggesellinnenabschied. Alles ist möglich und kann im Vorfeld von unseren Gästen bestimmt werden.        
Wicke: Manche Gäste schauen sich nach dem Nähen noch meinen Behandlungsraum an, oder begleiten ihre Freundin – etwa zur Fußpflege. Andere wiederum schießen Gruppenfotos zur Erinnerung. Im Schnitt dauert so ein Event etwa drei Stunden.        
König: Viele Gäste haben Angst vor dem Nähen. Die nehme ich ihnen dann aber schnell, indem ich ihnen die Stoffzuschnitte zeige und die einzelnen Schritte vorgebe. Das hat bisher stets geklappt und am Ende sind alle stolz auf das, was sie da hingekriegt haben. Viele Mädels sind völlig entzückt und haben eine neue Leidenschaft für sich entdeckt.

Frage: Kommen diese Gäste dann auch wieder?
Wicke: Ja, wir haben regelmäßig Kunden, die bei Events bereits die nächste Behandlung buchen oder sich über Nähkurse informieren. Aber auch unabhängig von den Events kommt es vor, dass Nähkurskunden von Charlott bei mir vorbeikommen und einen Termin für eine Behandlung buchen.          
König: Einmal hatte ich bei mir im Nähatelier einen Kindergeburtstag und die Mutter hatte nicht viel zu tun, da die Kinder ja beschäftigt waren. Sie hat die Chance genutzt und sich nebenan bei Diana, die gerade Zeit hatte, spontan die Augenbrauen färben lassen.

Frage: Mit der Babyshower sind Sie ja auf einen Trend aufgesprungen ...
König: Ja, es scheint so. Wir haben viele Kunden, die einen weiten Anfahrtsweg zu uns nach Linden haben. Wir haben da mit unserer Kooperation wohl schon ein Alleinstellungsmerkmal.

Frage: Was beinhaltet Ihre Kooperation noch?
Wicke: Wir veranstalten auch regelmäßig Aktionstage. Kurz vor Weihnachten etwa bieten wir gerne ein glamouröses Make-up an. Danach wird ein festliches Oberteil oder Kleid genäht.      
König: Wir hatten auch schon Muttertags-Specials, bei denen sich Mutter und Tochter bei uns haben verwöhnen lassen. Bald wollen wir zudem Weihnachtsfeiern anbieten. Da werden wir uns noch etwas Passendes zum Nähen ausdenken.   

Quelle: KOSMETIK international, Ausgabe 11_2018

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