Puh, ist das heiß

Puh, ist das heiß

So sehr wir den Sommer lieben, so sehr leiden wir unter großer Hitze. Bereits wenige Tage über 30 Grad verursachen den meisten von uns großen körperlichen Stress. Wir lechzen nach Abkühlung und sind für jede Linderung dankbar. Das ist Ihre Chance!

Konzipieren Sie für die Sommermonate erfrischende, gleichzeitig entspannende und feuchtigkeitsspendende Behandlungen, die Ihren Kunden die heiß ersehnte Abkühlung und Ihnen einen Vorteil gegenüber Ihren Mitbewerbern bringen.

Kühlende Wirkstoffe

In der Kosmetik werden kühlende Wirkstoffe besonders gern eingesetzt, um bei sommerlicher Hitze zum Abschwellen unterschiedlicher Körperpartien, aber auch als Frische-Kick nach einem anstrengenden Arbeitstag für wohltuende Entspannung zu sorgen. Kühlende Substanzen wie Kampfer, Menthol und Eukalyptus docken an den Kälterezeptoren der Haut an und sorgen so für den gewünschten Erfrischungseffekt. Ergänzend sorgt Alkohol in Kosmetikprodukten aufgrund seiner schnellen Verdunstung für Kühlung. Feuchtigkeit und Erfrischung sind vonnöten – als weitere Herausforderung besonders in den Sommermonaten. Dabei geht es um die vorübergehende Versorgung der Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit. Denn durch intensive Sonneneinstrahlung, aber auch durch übermäßiges Schwitzen wird die Haut schnell trocken, neigt zu Spannungsgefühlen und übermäßiger Fältchenbildung.

Aloe vera und Co.

Für eine Extraportion Feuchtigkeit sorgen Produkte mit Algenextrakten, Aloe vera und Hyaluronsäure. So besitzen Meeresalgen ein großes Potenzial an wertvollen Beauty-Wirkstoffen. Darüber hinaus fördern sie die Durchblutung, regulieren die Talgdrüsenfunktion, straffen und festigen. In ihnen sind Mineralien, Spurenelemente, Proteine und die Vitamine B, C und E sowie das Provitamin A enthalten, das als Radikalfänger bekannt ist und die Haut besonders im Sommer vor dem schädigenden Einfluss der aggressiven UVB- Sonneneinstrahlung bewahrt. Durch einen natürlichen osmotischen Prozess können die in Algen enthaltenen Wirkstoffe besonders gut von der Haut aufgenommen werden. Hyaluronsäure und Aloe vera versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, polstern sie auf und beseitigen auf diese Weise Spannungsgefühle und Fältchen. Aloe vera pflegt intensiv, beschleunigt die Zellerneuerung und stärkt den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.

Duo für jeden Hauttyp geeignet

Die beruhigende Wirkung und die Nährstoffversorgung machen Aloe vera darüber hinaus zu einem Produkt für jeden Hauttyp, das insbesondere nach ausgedehnten Sonnenbädern für Linderung bei Spannungsgefühlen und Rötungen sorgt. Hyaluronsäure wiederum ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes und in der Lage, große Mengen Wasser zu binden. Es wird als hoch- und niedermolekulare Variante in Kosmetikprodukten eingesetzt und versorgt die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern hilft ihr, Wasser im Bindegewebe zu speichern. Während hochmolekulare Hyaluronsäure die Hautbarriere nicht passieren kann und somit nur einen kurzzeitigen Effekt zeigt, sorgt niedermolekulare Hyaluronsäure für eine nachhaltige Speicherung von Feuchtigkeit in der Haut, wodurch das Hautbild nicht nur praller und straffer erscheint, sondern auch Falten deutlich gemildert werden.

Wie ein Spaziergang am Meer

Den kühlenden, erfrischenden Effekt sollten Sie jedoch nicht nur in Ihre Behandlungen integrieren. Auch Ihr Studio sollte eine angenehm vitalisierende Atmosphäre verbreiten. Dies erreichen Sie beispielsweise mit frischen, mediterranen Raumdüften, die Aromen von Thymian, Rosmarin, Minze, Zitronenmelisse, Zitronengras, Orange, Zitrone oder Limette enthalten. Sollte Ihr Institut nicht über eine fest installierte Klimaanlage verfügen, helfen mobile Klimageräte, die Temperatur in Ihren Räumen auf ein angenehmes Level zu bringen. Raumbefeuchter oder Zimmerbrunnen sorgen darüber hinaus für ein gutes Raumklima. Als Erfrischung reichen Sie lauwarmen Tee, belebende Frucht- und Mineralsäfte mit einem Spritzer Zitrone bzw. Limette oder auch mit Minzblättern versehen. Schön für das Auge sind auch Getränke mit Eiswürfeln, in die Sie vor dem Gefrieren kleine Beeren oder Obststücke eingelegt haben. Wichtig ist, dass das Getränk nicht zu kalt – am besten zimmerwarm – serviert wird, da eiskalte Getränke vom Organismus erst auf Körpertemperatur gebracht werden müssen und die hierfür eingesetzte Energie den Körper zusätzlich aufheizt. Sollte die Behandlung länger dauern, können Sie zwischendurch frisches Obst oder erfrischende Gemüse-Sticks – in mundgerechte Stücke geschnitten – zusammen mit einem kühlen Joghurt-Dipp servieren.

Passendes für zu Hause

Damit Ihre Kundin auch dann noch eine wohltuende Kühle verspürt, wenn sie Ihr Institut bereits verlassen hat, raten Sie ihr zu Gesichts- und Körpersprays mit Cool-Effekt, die erfrischen, Feuchtigkeit spenden und zusätzlich gestresste Haut pflegen. Dies wird möglich durch Inhaltsstoffe wie Thermal- und Mineralwasser, Sorbitol, Glycerin, Kamille, Aloe vera, Zitrus- oder Limettenaromen. In Körpersprays kommen zusätzlich Menthol und Minze zum Einsatz. Und damit der Cool-Effekt verstärkt wird, empfehlen Sie Ihrer Kundin die Aufbewahrung der Produkte im Kühlschrank. Schwere, müde, geschwollene Beine finden Entspannung durch spezielle Eissprays, die für unterwegs in jeder Handtasche Platz finden und zwischendurch und bei Bedarf einfach auf die Beine und die Füße aufgesprüht werden. Gegen müde Augen und Schwellungen helfen kühlende Sticks. Auch Sonnenpflegeprodukte werden zunehmend mit einem wohltuenden Kühleffekt versehen, was oftmals durch den Zusatz von Menthol erreicht wird.

Von | Fotos: Fotolia/cgdeaw

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