Winter-Wellness

Pool Bergpanorama

Spätestens wenn es auf die Weihnachtsfeiertage zugeht, sind die meisten Kunden ausgepowert. Dann sind sie besonders dankbar dafür, wenn sie bei Ihnen wieder zu Kräften kommen und das unwirtliche Alltagsgrau für einige Zeit hinter sich lassen können.

Wenn es draußen dunkel und kalt wird und die Sonnentage der Ferienzeit längst vorbei sind, dann sehnt sich der Mensch besonders nach wärmender Zuwendung. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Kunden spezielle Treatments, Programme oder gar Winter-Wellness-Verwöhntage anzubieten. Für Haut, Organismus und Psyche bedeutet die kalte Jahreszeit eine besondere Belastung. Dieser Beitrag soll Ihnen Anregungen geben, mit welchen Anwendungen Sie gegensteuern können. Schließlich gibt es viele wohltuende Konzepte für Gesichts- und Körperbehandlungen, die gegen Winter-Stressoren wie Kälte, Wind und Heizungsluft wirken und schon im Herbst ausgearbeitet und beworben werden können.

Vollbäder mit Zusätzen

Beim Thema Winter-Wellness denken wohl die meisten sofort an wärmende Verwöhnbehandlungen und Streicheleinheiten für den Körper sowie schöne Düfte. Hier empfehlen sich angenehm warme Vollbäder mit Badezusätzen, die dem Körper Gesundheit schenken und Erinnerungen an Wohlfühlmomente wecken. Für ein angenehmes und verwöhnendes Wannenbad lassen sich u. a. die Inhaltsstoffe folgender Pflanzen nutzen:

  • Apfel: Seine Ingredienzen sollen sich besonders für sensible Haut eignen, ­pflegend und straffend wirken, bei Irritationen helfen und samtweiche Haut schenken.
  • Koniferen/Nadelhölzer: Die enthaltenen Substanzen wirken durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, antiseptisch und regenerierend.

Abtauchen in eine andere Welt

  • Honig und Milch: Diese Kombination hat ein spezielles Verwöhn-Image und erinnert an das legendäre Bad von Kleopatra. Sie wirkt beruhigend, harmonisierend, hautpflegend und regenerierend.
  • Vanille: Sie wirkt beruhigend, krampflösend, pflegend und weckt Kindheitserinnerungen sowie das Urgefühl von Geborgenheit.
  • Zimt: Er erinnert an Weihnachten, wirkt antiseptisch, adstringierend und durchblutungsfördernd, wird aber nicht von jeder Haut vertragen.

Alle diese Badezusätze wecken mit ihren wohltuenden Düften angenehme Gefühle und Gedanken.

Unterarm- und Fußbäder

Wenn in Ihrem Institut keine Badewanne vorhanden ist, dann sind Unterarm- und Fußbäder mit ausgesuchten Zusätzen eine gute Alternative. Zudem haben Unterarmbäder eine reflektorisch positive, die Durchblutung anregende Wirkung auf die Brustorgane, also auch auf Lunge, Bronchien, Herz und Kreislauf. Fußbäder können bei Schnupfen helfen und auch gegen Blasenentzündungen wirken, weil sie reflektorisch positiv auf den Nasen-/Rachenraum sowie auf die Beckenorgane einwirken.

Ebenso angenehm wie heilsam und pflegend sind warme Packungen mit verschiedenen Peloiden (Heilerden und Schlämme) oder mit aromatischen Lotionen. Die Packungen und auch die Vollbäder lassen sich hervorragend mit den verschiedensten Massagen kombinieren. Besonders empfehlenswert sind hier die Hot-Stone-Massage und die Massage mit warmen Kräuterstempeln. Folgende Massagetechniken können mit den entsprechenden Winter-Wellness-Ölen aber auch als einzelnes Wohlfühl-Treatment angeboten werden:

  • Anti-Stress-Massage mit Konzentration auf die einzelnen Chakren – kombiniert mit Griffen aus der Lymphdrainage
  •  Ayurvedische Seidenhandschuhmassage – kombiniert mit dem Stirnguss (Shirodhara)
  •  Chakra-Energie-Massage mit speziellen Edelsteinen und Farblicht
  •  Rhythmische Synchron-Massage, die vierhändig durchgeführt wird

Spezielle Pflege fürs Gesicht

Auch im Bereich der Gesichtspflege gibt es etliche Möglichkeiten, spezielle „Winter-Verwöhn-Treatments“ zu konzipieren, die der Kundin das Gefühl von wärmender, liebevoller Zuwendung vermitteln. Primär aber gilt es, die Haut vorzubereiten auf die Winterstressoren wie zunehmende Dunkelheit, Kälte, Wind und Heizungsluft. Angezeigt sind Behandlungen mit Präparaten, die die Hautfeuchtigkeit regulieren und deren Speicherfähigkeit verbessern. Zudem gilt es, die Mikrozirkulation und die Zellregeneration anzuregen. Entsprechende Behandlungen können bereits im Herbst vorbereitend angeboten werden – mit Hinweis auf das Winterprogramm.

Im Winter ist es besonders wichtig, den Hydro-Lipid-Mantel der Haut zu stärken und seine Widerstandsfähigkeit zu trainieren. Hierzu kann ein gewisses Thermo-Training mit Wechselkompressen oder Modellagen und Thermo-Masken sinnvoll sein. Geeignet sind aber auch gezielte Behandlungen mit Ampullen und Seren sowie apparative Verfahren wie Iontophorese, Phonophorese, Softlaser, Infrarot- und Farblichtbestrahlungen.

Sanfte Streichungen

Für das besondere Winter-Wohlgefühl ist auch bei der Gesichtspflege die liebevolle Massage das „Nonplusultra“. Hier sind vor allem sanfte Streichungen angesagt – in Kombination mit Lymphdrainage-Griffen. Am besten wird die Massage als Abschluss der Behandlung eingesetzt, damit die Kundin dieses besonders schöne Gefühl mit nach Hause nehmen kann.Winterliche Face-Treatments, die auf die jeweilige Hautsituation abgestimmt sind, können angeboten werden als

  •  Standardbehandlung,
  •  Intensivbehandlung,
  •  Kurbehandlung oder als
  •  Bestandteil eines umfassenden Behandlungspaketes.

Da auch die Winterdunkelheit vielen Kunden zu schaffen macht, ist zu überlegen, ob sie Licht-, Farb- und Sauerstoffbehandlung einbeziehen (siehe auch Kas­ten links). Als Sauerstoffanwendungen können Sie Inhalationen, Bäder, spezielle Präparate-Behandlungen und Atemtraining anbieten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in KOSMETIK international 10/2018.

 

Von | Fotos: Fotolia/mmphoto

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