IKW: Starker Export

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Steigende Halbjahreszahlen beim IKW dank starker Exportumsätze

Einen Gesamtumsatz von 14,5 Milliarden Euro konnten die im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW) organisierten Unternehmen im ersten Halbjahr 2022 verzeichnen – ein Plus von 7,1 Prozent gegenüber 2021. Hauptanteil an der positiven Umsatzentwicklung hatte ein lebhaftes Auslandsgeschäft mit einem Plus von 15,9 Prozent. Das Inlandsgeschäft zeigt sich währenddessen mit einem Plus von 2,7 Prozent weitestgehend stabil.

Neu gewonnene Freiheit

Eine Analyse einzelner Produktkategorien zeigt, dass der Umsatz mit Produkten wie Lidschatten, Lippenstift oder Nagellack kräftig um 15,7 Prozent stieg, während die Düfte sogar ein Plus von 56 Prozent erreichten. Der Grund dafür ist, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nach der langen Zeit großer Einschränkungen in der Coronakrise offenbar wieder vermehrt Begegnungen suchen und sich dabei schön und selbstbewusst fühlen wollen.

Aussichten unter Krisenbedingungen

„Die Schönheits- und Haushaltspflegeindustrie hat sich auch unter dem Einfluss des seit Februar andauernden Ukrainekriegs als robust gezeigt – insbesondere dank des sehr starken Exports“, kommentiert IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser das Halbjahresergebnis. Trotz der massiven Kostensteigerungen für Rohstoffe und Energie in Folge des Ukrainekrieges sowie das eingetrübte Konsumklima in Deutschland zeigt er sich für die zweite Jahreshälfte optimistisch: „Unsere Unternehmen beweisen täglich, dass sie in besonderer Weise mit attraktiven Produkten und Innovationen Verbraucherbedürfnisse auch in schwierigen Zeiten erfüllen.“

Quelle: IKW

Fotos: IKW